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Frank Suchland unterhält beim literarischen Gartenspaziergang / „Rosentautropfen“ zum Abschluss

Busch wäre sicher gerne dabei gewesen

Wiedensahl. Wer am Sonntag bei bestem Wetter der Einladung des Wilhelm-Busch-Geburtshauses zu einem literarischen Gartenspaziergang gefolgt ist, dürfte sein Kommen sicher nicht bereut haben. Die gelungene Mischung aus Gedichten und Geschichten des großen Meisters rund um das Thema Natur und Garten (von Busch-Kenner Frank Suchland beim Rundgangs rezitiert) sowie unzähligen Rosen, Stauden und Wildgehölzen im großen Naturgarten der Familie Schnabel kam bei den über 60 Gästen gut an.

Als Gartenliebhaber und Rosenfreund, so war zwischendurch immer wieder zu hören, wäre Wilhelm Busch sicher gerne dabei gewesen und hätte an dem einstündigen Spaziergang seine Freude gehabt. Busch, so Suchland, sei zwar einerseits als Kosmopolit durch die Welt gereist, sei aber andererseits sehr heimatverbunden gewesen und habe die ländliche Gartenidylle in Wiedensahl und Ebergötzen sehr geschätzt und geliebt.

Eine Liebe, die Ulrike Schnabel nun schon seit fast 30 Jahren mit Wilhelm Busch teilt: „Was die Freude an der Natur und insbesondere die Rosenliebe betrifft, sehe ich mich in ihm wieder, da bin ich ganz auf seiner Linie!“ Aller Anfang, so Schnabel, sei allerdings schwer gewesen. Da hätten auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück 300 doppelreihig gepflanzte Tannen gestanden. Die sind längst verschwunden und haben Platz für einen schönen Naturgarten gemacht, in dem sich nicht nur die Menschen, sondern auch viele Vögel und Insekten ausgesprochen wohlfühlen.

„Rosens Geburtstag“, wie der Titel des literarischen Spaziergangs lautete, endete für jeden Besucher passenderweise mit einem Glas „Rosentautropfen“ aus Rosensirup und Mineralwasser, einem Stück „Rosenkuchen“ und einigen „Rosenplätzchen“, von Ulrike Schnabel selbst gebacken und mit Rosenzucker gesüßt. jed

Zwischen Rosen und Wildgehölzen rezitiert Frank Suchland Wilhelm Busch und legt dabei dessen Liebe zu Natur und Garten offen.jed




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