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Luhden feiert den Erntedank mit der ganzen Dorfgemeinschaft

Bürgermeister und Pastor schweben über dem Festplatz

Luhden (sig). Die Luhdener haben die Erntezeit in gebührender Weise mit einem Gottesdienst und einem sich anschließenden Gemeinschaftsfest rund um den Lindenbrink begangen.

Die kirchliche Feier fand auf dem Bauernhof der Familie Pape statt. Dorthin brachten die Kinder auch die verschiedenen Erntegaben wie Kartoffeln, Möhren, Gemüse, Äpfel und dazu Sonnenblumen. Die Leitung des Gottesdienstes lag in den Händen von Pastor Lutz Gräber. Die Erntedankrede auf Plattdeutsch hielt der Heeßer Landwirt Uwe Meier. Der Posaunenchor Bad Eilsen-Rolfshagen trug zur Ausgestaltung des Auftaktes beim diesjährigen Erntedankfest bei. Außerdem gab es tänzerische Darbietungen der Jugend des Luhdener Sportvereins. Die Gruppe "Dance for Teens" von Ulrike Fandrich zeigte dabei ihr Können. Vom Bauernhof zog man zum Lindenbrink, wo eine Reihe von Aktionen geplant war. Im Mittelpunkt stand die Feuerwehr mit ihrem "Tag der offenen Tür". Aber auch das Kirchenzentrum war in das Geschehen einbezogen. Dort befand sich im Foyer ein Torten- und Kuchenbüfett. Im Garagenbereich gab es Bratwurst, Pommes und Schmalzbrote. Im Jugendkeller zeigten Kinder und auch einige Mütter handwerkliches Geschick beim Herstellen von Lichterketten sowie beim Einfärben und Dekorieren von Kerzen mit bunter Tafelkreide. Bevorzugte Muster waren Sterne und andere Himmelskörper. Als "Werkzeug" standen hier nur die Hände zur Verfügung. Die Aktionen vor dem Gerätehaus der Ortswehr wurden eingeleitet von dem Nachwuchskreis der Heeßer Dorfjugend, der dort heimische Volkstänze zeigte. Ein weiteres Betätigungsfeld für die Jüngsten bot die Hüpfburg am Rande des Parkplatzes. Dort befand sich auch ein Schminkstand, besetzt von Mitarbeiterinnen des Luhdener Friseursalons "Isabell". Was dort an kleinen Geldspenden zusammenkam, bekommt die Ortswehr. Mittags gab es aus der Gulaschkanone Erbsensuppe mit Würstchen. Nachdem der Kessel beim letzten Mal schon nach kurzer Zeit geleert war, standen diesmal 200 Liter zur Verfügung. Auf dem Parkplatz des Kirchenzentrums thronte die Drehleiter der Rintelner Lebenshilfe. Bürgermeister Peter Zabold und Pastor Lutz Gräber ließen sich im Rettungskorb 20 Meter hoch befördern und zückten ihre Kameras. Die Ergebnisse konnten anschließend im Kirchenkaffee mit Hilfe eines Beamers bestaunt werden. Ein spannendes Beispiel von Menschenrettung zeigte die Luhdener Wehr. Sie zerlegte die Fahrerkabine eines alten Lastwagens, um einen eingeklemmten Fahrer herauszuholen. Dafür wurden Scheiben herausgenommen und Rettungsgerät wie Scheren und Spreizer eingesetzt. Das Vorhaben gelang in erfreulich kurzer Zeit. Da zeigte sich die Erfahrung, die Luhdens Blauröcke bei den vielen Einsätzen auf der Autobahn gesammelt haben.




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