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Verwaltung sieht "gute Aussichten" für Schulstandort / Kleinenbremer Grundschule gesichert

Bürgermeister Böhme macht Nammern Mut

Kleinenbremen/Nammen (ly). Die Zukunft der Grundschule Nammen erscheint bei weitem nicht so düster wie zunächst befürchtet. "Nammen hat gute Aussichten, weiter Schulstandort zu sein", erklärt Stephan Böhme, Bürgermeister in Porta Westfalica. Als gesichert gilt die Kleinenbremer Grundschule (wir berichteten).

Wollen keine Misstöne in der Schulpolitik: Bürgermeister Stephan

Ausgelöst worden war die Diskussion von Äußerungen Gerhard Oberschelps (SPD), des Vorsitzenden des Portaner Bildungsausschusses. Oberschelp hatte zwei Szenarien entworfen. So könnten die Nammer Kinder in Zukunft nach Kleinenbremen kommen. Oder beide Standorte, Nammen und Kleinenbremen, blieben erhalten, allerdings mit einer Schulleitung in Kleinenbremen. In Teilen der Nammer Bevölkerung hatte dies für helle Aufregung gesorgt. "Es ist das falsche Thema zum falschen Zeitpunkt", sagt Bürgermeister Böhme und erinnert an einen einstimmigen Ratsbeschluss, den Schulentwicklungsplan Grundschule ab 2010 fortzuschreiben. Gerhard Oberschelp, so Böhme weiter, habe Szenarien beschrieben. Eins davon sei die so genannte Schließung in Nammen. "Wenn man glaubt, damit gehe einher, dass Nammer Grundschüler nach Kleinenbremen wechseln, ist dies nicht zutreffend", betont Böhme. "Es gibt keine Schulbezirksgrenzen mehr, die Eltern haben freie Wahl." Auch der Erste Beigeordnete Kai Abruszat hält die Debatte für verfrüht, wenn nicht überflüssig. Erstens, so Abruszat, hätten alle zehn Porta Grundschulen bis zum Jahr 2010 Standort-Garantien. "Zweitens spricht aufgrund der Geburten-Entwicklung in den letzten zwei bis drei Jahren eine Menge dafür, dass auch darüber hinaus Schullebenam Standort Nammen stattfindet, also Unterricht erteilt wird wie bisher." Für die Verwaltung sei die Standort-Frage kein Thema, wie Abruszat versichert: "Im Moment ist kein Trend erkennbar, der uns dazu zwingt, das vom Rat hochgehaltene Kriterium der ortsnahen Beschulung in Frage zu stellen. Mit der Frage einer Auflösung von Standorten beschäftigen wir uns daher zurzeit nicht."

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