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Bürgerbus in Bad Münder: Keine Engpässe, aber viele Ideen

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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Im Juni fuhren 30 Personen täglich mit dem Bus, im August bereits 40 – bei acht Sitzplätzen und 20 Fahrten von Montag bis Freitag. „Gerade nach der Mittagspause ist der Bus oft voll besetzt“, erklärt Fahrdienstleiter Jan Lababidi. Ein Großteil der Gäste seien Patienten und deren Besucher in den Kliniken am Deisterhang. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wieder, die die Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont erhoben hat: Die meisten Fahrgäste steigen am Deisterbahnhof sowie an den Kliniken ein oder aus. Hinzu kommen die Haltestellen am Rohmel-Center, auch als Umsteigeknoten für Busse nach Hameln und Springe und der Feuerteich als nächste Station zur Fußgängerzone.

„Vom Personal her könnten wir auch samstags fahren“, sagt Lababidi. Man sei aber von den Planungen der Landesnahverkehrsgesellschaft in Niedersachsen abhängig. Der Bürgerbus ist in das Liniennetz des Nahverkehrs in Hameln-Pyrmont eingebettet. „Aber wir bringen natürlich unsere Vorschläge ein“, so Wöllenstein. Insgesamt 28 Fahrer sind momentan für den Bus eingetragen. „Jeder Fahrer ist ungefähr alle zwei Wochen einmal dran.“ Die jüngste Fahrerin sei Mitte 30, der Altersdurchschnitt liege bei rund 62 Jahren. „Wir sind derzeit absolut groß genug“, findet Wöllenstein. Er hoffe natürlich, dass das Interesse am Bürgerbus hoch bleibe.

Auch weitere Haltestellen hält Wöllenstein für denkbar. Als der Fahrplan in Zusammenarbeit mit den Öffis in Hameln eingerichtet wurde, hatte man sich an der ehemaligen Linie 15 orientiert. Nach den ersten Monaten hält Wöllenstein nun einen Schlenker durch die Bürgermeister-Graf-Straße ins Südfeld genauso für machbar wie einen Halt im Stadtkern, beispielsweise am Steinhof. Dazu müsste der Fahrplan nicht groß geändert werden, da der Bürgerbus aktuell jeweils rund 15 Minuten nach jeder Fahrt am Deisterbahnhof pausiere.

Eng könnte es nur physikalisch werden: Es müsste gemessen werden, wo der Bus in der Innenstadt fahren kann. Denn das Fahrzeug sei wesentlich breiter als ein normales Auto, so Wölleinstein.



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