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33 877 Personen versorgt / 22 000 Arbeitsstunden geleistet / Neues EDV-Programm

Bückeburger Tafel erreicht die Dimension eines Mittelständlers

Bückeburg (bus). Die Hilfsleistungen der Bückeburger Tafel haben ein weiteres Mal neue Höchststände erreicht. Die Zahl der 2007 mit Lebensmitteln versorgten Personen wurde während der Hauptversammlung mit 33 877 (Vorjahr: 31 013) bilanziert. "Wir sind in Dimensionen vorgestoßen, in denen für gewöhnlich mittelständische Unternehmen operieren", verdeutlichte der stellvertretende Tafel-Vorsitzende Hein rich Rohde.

Karin Gerstenberg (rechts) und Barbara Springer kümmern sich ums

Parallel zum Besucheraufkommen wuchs die Zahl der ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden auf 22 000 an. "Sie sind ein bedeutendes Aushängeschild unserer Stadt", lobte Bürgermeister Reiner Brombach. Die Tafelmitstreiter hätten ihre Aufgaben mit Bravour bewältigt und segensreiche Wirkungen entfaltet. Das ständige Anwachsen des zu bewältigenden Pensums führte zu zwei prägnanten Veränderungen. Neueste Errungenschaft ist ein spezielles Computerprogramm, das die Kunden (derzeit 544) per EDV erfasst und verwaltet. Das Programm ermögliche es, so Rohde, auf Knopfdruck detaillierte Statistiken vorzulegen. Als Beispiel nannte der für den im Krankenhaus weilenden Vorsitzenden Heinrich Heitmann agierende Stellvertreter die Wohnorte der Kundschaft: 37 Prozent stammen aus Bückeburg, 15 Prozent aus Minden, zwö1f aus Porta Westfalica und sieben aus Obernkirchen. Ebenfalls neu: Das bisherige drei Euro-Paletten fassende Kühlfahrzeug wurde durch ein größeres Modell ersetzt, in dem die Gegenmenge von fünf bepackten Euro-Paletten Platz findet. Angesichts der Erfolgsmeldungen stand in der gut besuchten Versammlung - etwa zwei Drittel der aktuell 65 Mitglieder waren der Einladung gefolgt - die Wiederwahl des kompletten Vorstandes außer Frage. Einstimmige Bestätigung fanden außer Heitmann und Rohde Schatzmeister Arno Franke und Dieter Liese (Schriftführung) sowie die Beisitzerinnen Karin Gerstenberg und Barbara Springer. Karin Gerstenberg, von Heinrich Rohde anerkennend als "die Chefin vor Ort" bezeichnet, illustrierte in kurzen Rück- und Ausblicken die rasante Entwicklung des im Mai 2000 aus der Taufe gehobenen Vereins Bückeburger Tafel. "In den Anfängen waren wir von der Steigerung der Zahl der betreuten Familien von acht auf 22 gewaltig beeindruckt", erklärte die Beisitzerin. Gegenwärtig signalisierten die Halbjahreszahlen einen abermaligen Quantensprung. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 seien bereits 20 317 Personen versorgt worden.

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