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Gute Leistung der Netzeband-Elf bei der 2:4-Niederlage in Hameln

Bückeburg wieder spät geschlagen

Frauenfußball (pm). Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat Bezirksoberligist VfL Bückeburg eine kämpferisch starke Leistung gegen ein Spitzenteam gezeigt. Wie gegen den HSC Hannover kippte allerdings auch gegen Eintracht Hameln die Partie in der Schlussphase zugunsten des über 90 Minuten besseren Teams. "Hameln hat verdient gewonnen", sagte VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier.

Gegen die flinken Kombinationen der Gastgeberinnen versuchte der VfL mit großer Einsatzbereitschaft zu bestehen. Dennoch kam die Eintracht zu vielen Möglichkeiten. Bereits in der 10. Minute musste Kathrin Bialata im VfL-Tor gegen Sina Diekmann retten. 60 Sekunden später stand es dann 1:0: Katinka Nowag köpfte die folgende Ecke in die Maschen. Der VfL hielt dagegen, und als Mareike Bauer einen Pass von Katja Selchow im Strafraum erhielt, ließ sie sich die Chance zum Ausgleich nicht entgehen (15.) und vollendete eiskalt. Bialata bewahrte ihr Team danach zweimal gegen Sabrina Hoffmann vor dem erneuten Rückstand (18., 24.), und auch im Duell mit Claudia Bubat (31.) war sie mit einem langen Bein Sieger. Im Gegenzug verzog Anika Hävemeier ihren Schuss nur knapp und vergab das Bückeburger 2:1. Erst in der 64. Minute gelang dem Favoriten erneut die Führung: Miriam Böttcher traf mit einem strammen Freistoß unter die Latte zum 2:1. Doch erneut konnte der VfL schnell antworten und glich durch Julia Danziger aus (73.), die im Fünfmeterraum der Hamelnerinnen den Ball in die Maschen spitzelte. Dem dritten Rückstand durch den Treffer von Diekmann (77.) hatte der VfL Bückeburg dann aber nichts mehr entgegenzusetzen. Denn auch die letzte VfL-Chance von Bauer in der 88. Minute kam bereits zu spät, da Nowag drei Minuten zuvor mit dem Tor zum 4:2 alles klar gemacht hatte. VfL: Bialata, Hävemeier, Danziger, Bauer, Selchow, Daseler, Papenheim (68. Reygers), Heinke, M. Stahlhut, S. Stahlhut, Schlupp.




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