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Nottebrock-Team schlägt das Schlusslicht Fortuna Sachsenross Hannover

Bückeburg siegt 3:2 nach 0:2-Rückstand Landwehr verteilt fünf Rote Karten

Niedersachsenliga (seb). Kurioses Spiel am Mittwochabend. Der VfL Bückeburg besiegte Fortuna Sachsenross Hannover nach 0:2-Pausenrückstand mit 3:2. Schiedsrichter Andreas Landwehr zeigte fünf Rote Karten.

Alexander Bremer (r.) brachte den VfL mit zwei Toren wieder zurü

Der VfL Bückeburg legte gegen das Schlusslicht von Fortuna Sachsenross Hannover eine katastrophale erste Halbzeit hin. Die Zuschauer fragten sich, wer der Tabellenletzte auf dem Feld ist. Das Team von Trainer Timo Nottebrock war mental nicht auf dem Posten, keine Bewegung im Spiel und ohne nennenswerte Tormöglichkeit in Durchgang eins. Anders die Gäste aus Hannover: Die 1:0-Führung schon nach fünf Minuten per Foulelfmeter von Henner Nause. Tim Engler grätschte unmotiviert den Torschützen am Strafraumeck um. Nur wenig später fast das 0:2 durch Ali Ucar, nach einem Thom-Patzer ging seine Bogenlampe haarscharf über das VfL-Gehäuse. Die Strafe für das pomadige Auftreten in der ersten Hälfte kassierten die Bückeburger nach 36 Minuten. Wieder war die VfL-Abwehr nicht im Bilde und Martin Kybera musste nur noch den Fuß zum 2:0-Pausenstand hinhalten. Die Gardinenpredigt von Timo Nottebrock zeigte nach dem Seitenwechsel Wirkung. In der 56. Minute der Anschluss zum 1:2. Manuel Stahlhut legte quer zum mitgelaufenen Alexander Bremer, der freistehend einschoss. Nur zwölf Minuten später war "Bubi" Bremer wieder zur Stelle und es hieß 2:2. Dann wurde es bunt: In der 70. Minute gab es Freistoß für den VfL im Strafraum der Gäste. Doch vor der Ausführung wurde gemeckert. Landwehr zog Rote Karten für Nico Werner und Ferit Tarak vom VfL sowie Michael Rede von Sachsenross. Martin Prange drosch nach der Kartenflut mit Wut im Bauch die Kugel zum 3:2 in die Maschen. Das Spiel war gekippt. Nur vier Minuten später der nächste Auftritt von Landwehr. Nun gab es Rot für Henner Nause wegen Nachtretens und in der 85. Minute musste Jean-Paul Thom frühzeitig unter die Dusche. Er stoppte einen Fortuna-Angreifer als letzten Mann und es gab wieder Rot. VfL: Engler, Könemann, Werner, Prange, Thom, Bremer, Stahlhut (90. Aslan), Deppe, Tarak, Steininger, Mustafa.

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