weather-image
16°
Nabu-Gruppe führt Rückgang auf kalte Wintermonate zurück

Bruten immer seltener

Samtgemeinde Lindhorst. Die Winter waren ihnen offenbar zu kalt: Nur ein einziges Schleiereulenpaar hat die Nabu-Gruppe Lindhorst im vergangenen Jahr registrieren können. „In den letzten drei Jahren sind es immer weniger geworden“, berichtet der Ortsgruppenvorsitzende Dieter Wagner.

270_008_7076814_li_eule_freistellen.jpg

Im Samtgemeindegebiet hat der Nabu etwa 35 Schleiereulen-Brutkästen im Auge, die zum Beispiel in Scheunen untergebracht sind. Weil es zu aufwendig wäre, alle Kästen zu kontrollieren, nehmen sich die ehrenamtlichen Nabu-Mitglieder jedes Jahres rund 25 Orte vor. „Leider ist die Anzahl der Bruten im letzten Jahr stark rückläufig gewesen“, heißt es vom Vorsitzenden. Die klassische Brutzeit der Eulen ist April und dauert etwa drei Wochen. „Im Mai kann man dann mal vorsichtig in die Brutkästen schauen“, sagt Wagner.

Die Idee, die Brutkästen einzurichten, entstand vor rund 25 Jahren. Denn Bauerhöfe und Scheunen, in denen die Tiere natürliche Brutplätze vorfinden, haben immer mehr abgenommen.

Dass die Zahl der Schleiereulen abgenommen hat, führt Wagner unter anderen darauf zurück, dass die Winter zu kalt gewesen seien. Bei starkem Frost und dicker Schneedecke könnten die Tiere keine Nahrung finden und folglich nicht überleben. Möglich, dass es nach dem milderen Winter in diesem Jahr wieder mehr Eulen sind.kil



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt