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Schulleiterin: Austausch nicht selbstverständlich

Britische Schüler aus Bourne sind für eine Woche zu Gast

Rodenberg (fox). Die "Bourne-Identität" erleben die Schüler der siebten Klassen aus Haupt- und Realschule an der Rodenberger Stadtschule in diesen Tagen einmal ganz anders. 20 Jugendliche der Robert-Mannigan-School aus dem britischen Städtchen Bourne (160 Kilometer nördlich von London) sind seit Donnerstag bei Gastfamilien untergebracht.

"Gemeinsam fahren wir beispielsweise nach Hannover zur Besichtigung der Altstadt, des Rathauses und zum Einkaufen", erklärt Lehrerin Britta Meyer, die neben ihrer Kollegin Ramona Kuijper und Schulleiterin Brigitte Naber für den Ablauf des Austauschs verantwortlich ist. "Headmistress" Naber freut sich, dass die Stadtschule Austauschschüler aus England begrüßen kann. Denn dies sei nicht mehr so selbstverständlich wie noch vor 15 Jahren: Der Bezug zur deutschen Sprache habe sich in England verändert - Deutsch als Fremdsprache habe nicht mehr die Bedeutung wie noch vor Jahren. Die Austausch-Lehrer aus Bourne, Steve Akeroid und Sabine Symons, erklären dies mit der fehlenden Wahlfreiheit für Fremdsprachen. "Die Sprachen werden sozusagen zugeteilt", sagt Akeroid. Die Sprachen Spanisch und Französisch sowie Italienisch erfreuten sich in Großbritannien wachsender Bedeutung. Am Mittwoch endet der elfte Austausch und die 20 Briten fliegen wieder gen Heimat.



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