weather-image

Brenzliger Chemieunterricht an der KGS

BAD MÜNDER. Feuer ist ein wichtiges Element des Chemieunterrichts, und es begleitet die Schüler der KGS Bad Münder durch die Schuljahre. Für das Kollegium des Fachbereichs ist es daher wichtig, dass die Schüler das Gefahrenpotenzial eines Feuers und auch Löschtechniken kennen.

Ein Glas Wasser wird in eine Fritteuse mit brennendem Öl gegeben – die Explosion macht die Gefahr von Fettbränden deutlich. Foto: Rathmann
Jens

Autor

Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Ein entsprechendes Projekt an der Schule soll daher regelmäßig in den Unterrichtsplan eingebaut werden – nach einer Vorbereitung im Unterricht wird gemeinsam mit der Feuerwehr ein praktisches Element mit der Demonstration effektiver Löschmethoden für unterschiedliche Brandarten stattfinden. Chemielehrerin Olga Loos und ihre Kollegen hatten ihre Schüler der siebten Jahrgangsstufe vorbereitet, und gestern rückten gleich vier Mitglieder der Feuerwehr Bad Münder auf dem Schulhof an, um richtige Löschtechniken ganz praktisch zu demonstrieren.

Für Claus Moddelmog, Marco Hartmann, Uwe Matthies und Martin Stein ist der Umgang mit Feuer nicht ungewöhnlich, und doch konnten die Schüler beobachten, mit welchem Respekt die erfahrenen Einsatzkräfte dem selbst entzündeten Feuer begegneten. Eindrucksvoll provozierten sie durch die Zugabe von Wasser in brennendes Speiseöl eine Fettexplosion, die in einer Küche verheerende Auswirkungen haben würde. Moddelmog zeigte aber auch, wie mit einem Topfdeckel der Brand schnell erstickt werden kann. Auch einen Metallbrand entfachten sie – Magnesium wurde entzündet, dann mit Sand gefahrlos abgelöscht.

Feuerwehrmann Marco Hartmann demonstriert mit einer kleinen Wasserflasche, warum einem Magnesiumbrand auf keinen Fall mit Wasser begegnet werden sollte – eine Explosion wäre die Folge. Mit trockenem Sand hat er den Brand schnell unter Kontrolle. Foto
  • Feuerwehrmann Marco Hartmann demonstriert mit einer kleinen Wasserflasche, warum einem Magnesiumbrand auf keinen Fall mit Wasser begegnet werden sollte – eine Explosion wäre die Folge. Mit trockenem Sand hat er den Brand schnell unter Kontrolle. Foto: Rathmann


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt