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Brehms Tierleben

Eines der Pferde ist schon Pensionär und kann nicht mehr so gut kauen – wie das bei älteren Herren manchmal so ist. Also verstreut der Wallach großzügig den Hafer, der ihm aus dem Maul fällt. Was sich bei Mäusen und Vögeln herumgesprochen hat. Längst tafeln die einträchtig unter der Futterkrippe, hüpfen zwischen den Pferdehufen herum und warten geduldig, bis ein paar Krümel herunterfallen. Man könnte fast glauben, das Ross bemühe sich sogar, nicht aus Versehen auf eine Maus zu treten. Symbiose nennt man das wohl in Brehms Tierleben und ich fürchte, wenn ich die störe, indem ich ein paar Fallen aufstelle, ziehe ich mir nicht nur den Zorn meiner besseren Hälfte zu. wm



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