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Hessisch Oldendorf: Ortsbrandmeister Hoffmann zieht Bilanz / Mitglieder geehrt

Brandschützer rücken 74-mal aus

Hessisch Oldendorf (anj/pj). Ein gutes Beispiel für ehrenamtlichen Einsatz ist die Feuerwehr in Hessisch Oldendorf. Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Hoffmann und seine Leute sind im Vorjahr 74-mal ausgerückt, um zu helfen.

Bei der Hauptversammlung der Hessisch Oldendorfer Feuerwehr wurd

Vier Entstehungsbrände konnte die Ortswehr der Kernstadt löschen, bevor diese sich ausweiten konnten. Da verbrannte ein Braten im eingeschalteten Ofen, das Gleiche passierte mit einer Frühlingsrolle, eine Wohnung verqualmte nach dem Grillen, ein Messergriff verschmorte auf einer Herdplatte. In allen diesen Fällen reichte die Kübelspritze oder der Feuerlöscher. "Wasser marsch!" hieß es dagegen bei vier Kleinbränden. Ebenso galt es 2007 vier mittelgroße Brände und zwei Großbrände zu löschen. Hinzu kommen fünf Feuer außerhalb der Kernstadt, bei denen die Schwerpunktwehr helfen musste. Ärgerlich sind "Blinde Alarme": Bei den meisten der 16 Fälle waren Brandmeldeanlagen die Ursache. Nach sechs Unfällen galt es eingeklemmte Personen zu befreien. Besonders belastend: Zweimal mussten die Einsatzkräfte Leichen bergen. Außerdem wurden mehrmals Ölspuren beseitigt, einmal wurde ausgelaufene Essigsäure unschädlich gemacht. Nach Kyrill wurden sechs Keller ausgepumpt und zehn umgestürzte Bäume entfernt. Befördert zum Feuerwehrmann wurden Mark Michallek, Dirk Anders, Moritz und Max Gaida und Sascha Tönsgöke. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst erhielt Manfred Tute. Mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jörg Clavey ausgezeichnet. Geehrt für 50 Jahre Feuerwehrdienst wurden Wilhelm Schwone und Wilhelm Borcherding. Karl Ludwig Amelung und Friedrich Wilhelm Diers sind bereits seit sechs Jahrzehnten in der Feuerwehr aktiv.

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