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Brand an der Angerstraße: Untersuchungen laufen noch

BAD MÜNDER. Am 31. Juli war in einer Wohnung an der Angerstraße ein Feuer ausgebrochen – eine 57-jährige Bewohnerin wurde durch eine zufällig anwesende 29-jährige Angehörige aus der Wohnung gerettet (NDZ berichtete). Wie die Polizei mitteilt, sind die Ermittlungen zur Brandursache noch nicht abgeschlossen.

„Brandursachenermittler der Polizei Bad Münder haben die betroffene Wohnung mehrmals aufgesucht, letztmalig Ende letzte Woche mit Unterstützung eines Sachverständigen eines Instituts für Schadenforschung“, teilt die Polizei mit. Im Fokus der Ermittlungen habe ein sogenannter Sauerstoffkonzentrator gestanden, „auf den die 57-jährige Mieterin der Wohnung im Rahmen ihrer Sauerstofftherapie angewiesen war und der kurz vor Brandausbruch von einem Service-Mitarbeiter ausgetauscht und in Betrieb genommen wurde“. Ermittler stellten die Brandreste des Geräts sicher; zur weiteren technischen Begutachtung wurden sie an den Sachverständigen übergeben. „Neben einem technischen Defekt kommen aber auch fahrlässige Handlungen im Umgang mit diesem medizinischen Gerät infrage, deren Klärung Umfang der noch laufenden Ermittlungen sind“, so die Polizei weiter. Es steht unter anderem noch die Vernehmung des Service-Mitarbeiters aus, die von einer Dienststelle in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werde.

Nach erster Bewertung der Staatsanwaltschaft Hannover werde wegen des fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Mit dem Untersuchungsergebnis sei erst in einigen Wochen zu rechnen.




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