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Zwei neue Rennboote: „Ulrich Jedamski“ und „Kraftwerk“ / Ehrung der Damen

Bootstaufe im Ruderverein Weser

Hameln. Der Wettergott spielte trotz schlechter Prognosen mit und so konnte in Anwesenheit von rund 110 Mitgliedern, Förderern und Gästen die Taufe von zwei neuen Rennbooten vom Ruderverein Weser Weser von 1885 feierlich vollzogen werden. Zur Begrüßung erwähnte der Vorsitzende Dr. Peter Dennis die sportliche Entwicklung des Vereins mit den Angeboten vom Kinder- und Schülerrudern über das Trainingsrudern bis hin zum Rennsport. Eine Entwicklung, die nur durch die ehrenamtliche Arbeit des engagierten Vorstandsteams und der Mitglieder des Vereins getragen werden könne, aber auch auf die Unterstützung von Förderern und Sponsoren angewiesen sei. So konnten mit dem Rennzweier ohne Steuermann, getauft auf den Namen „Kraftwerk“, und einem Renndoppelvierer „Ulrich Jedamski“, beides olympische Bootsklassen, zwei Boote dem Verein übergeben werden. Beide Boote entsprechen dem neuesten Stand der Technik und stehen dem Rudernachwuchs zur Verfügung, wie Cheftrainer Jan Jedamski stolz ausführte. Der Kauf von „Kraftwerk“ konnte dank des Förderkreises des Vereins realisiert werden und soll in erster Linie den Junioren in nationalen und internationalen Vergleichen zur Verfügung stehen. In Anwesenheit von Jürgen Lohmann als Vorsitzender des Förderkreises wurde dieser Rennzweier von Maximilian Gümpel und Niklas Hölscher auf den Namen „Kraftwerk“ getauft. Beide Ruderer gehören bereits heute zu den hoffnungsvollen Nachwuchskräften im Traditionsverein. Die Anschaffung des Renndoppelvierers „Ulrich Jedamski“ wurde von der Familie Jedamski und einer Stiftung ermöglicht und steht für mittelschwere Gewichtsklassen ebenfalls den Junioren zur Verfügung. Michael Jedamski, ehemaliger Rennruderer und Sohn des ehemaligen Cheftrainers Ulrich Jedamski, gab einen Rückblick auf das Wirken seines Vaters. Nach der Taufe durch Eike Steinert mit einem Glas Sekt, das traditionell am Ausleger zerschlagen wurde, ist dieser neue Vierer auf den Namen „Ulrich Jedamski“ getauft. Beide Boote wurden dann zu Wasser gelassen und passierten vor den Augen der anwesenden Gäste unter Beifall den Anleger.

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Zum 40. Mal fand jetzt auch ein Damenabend des Rudervereins statt. Im Bootshaus trafen sich 50 Damen, darunter Trainingsruderinnen, Breitensportlerinnen, Wanderruderinnen und passive Mitglieder zu einem gemütlichen Beisammensein. Die gute Seele des Vereins, Dagmar Depping, hatte ein leckeres Menü gezaubert. Zwischen Vorspeise und Hauptgang nahmen der 1. Vorsitzende, Dr. Peter Dennis, und der 2. Vorsitzende Sport, Dirk Schünemann, die Ehrungen vor. Dr. Dennis führte aus, dass ein Drittel aller Mitglieder, also 150 der 450 Mitglieder, weiblich seien. Wobei sich die Anzahl der Frauen in den letzten 20 Jahren um 50 Prozent gesteigert habe. Auch in diesem Jahr haben es mit Kaya Treder und Joelle Edler wieder zwei RVW-Ruderinnen in den Kader geschafft. Sie werden Ende Juni in Köln bei den deutschen Juniorenmeisterschaften um die Medaillen mitfahren. Geehrt wurden Susanne Spiegel (25 Jahre), Anneli Kaiser-Menke, Ursel Krüger, Andrea Preising-Dennis (alle 40 Jahre), Margret Kerl (50 Jahre) und Irma Jedamski sowie Ingrid Stallmann für 60 Jahre Mitgliedschaft. Irma Jedamski hat vor 40 Jahren den ersten Damenabend initiiert. Nicht teilnehmen konnten Antje Junk, Dr. Elisabeth Garbe, Gabi Bösing, Christina Lindhorst (alle 25 Jahre), Heide Gründl und Barbara Hildebrandt (40 Jahre) sowie Lotte Kaltofen-Wöhler, die 80 Jahre im Verein ist.

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  • Eike Steinert tauft den Renndoppelvierer auf den Namen „Ulrich Jedamski“. pr
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  • Beim 40. Damenabend im Ruderverein Weser wurden langjährige weibliche Mitglieder geehrt.


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