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Erzieherin erstochen / Helfer durch Messerstich verletzt

Bluttat in Afferde

Anfang August erschüttert eine schreckliche Beziehungstat die Menschen in Afferde. Die 45 Jahre alte Christine A. wird Opfer eines Gewaltverbrechens – die Frau wird erstochen. Zwei Männer werden mit zum Teil lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser transportiert – einer von ihnen wird mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 4“ in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen.

Als Tatverdächtigen nimmt die Polizei den Ehemann des Opfers fest, von dem sich Christine A. wenige Wochen zuvor getrennt haben soll. Seitdem wohnte die Erzieherin mit ihren beiden 15 und 17 Jahre alten Söhnen in einem Mehrfamilienhaus an der Hamelner Straße.

Am Sonntag, 3. August, soll Erdan A. seiner Frau zur Mittagszeit in der Hofeinfahrt des roten Backsteinhauses aufgelauert und die 45-Jährige offenbar sofort körperlich massiv angegriffen haben. Zur Tatzeit hält er sich in einer angrenzenden Garage der Wohnungsvermieter auf. Der Mann soll den Streit bemerkt haben und will offenbar seiner Mieterin zu Hilfe kommen. Doch Erdan A. hätte den 61-Jährigen zurückgedrängt, teilt die Polizei mit. Bei einer Rangelei erleidet der Afferder eine Stichverletzung am Bauch.

Was dann passiert, können Zeugen der Polizei schildern. Der 42-jährige Ehemann soll auf seine Frau eingeschlagen und dem Opfer mehrmals ein Messer in Hals und Oberkörper gestoßen haben. Die Stiche sind tödlich – die Frau stirbt noch am Tatort. Polizeibeamte entdecken Erdan A. in unmittelbarer Tatortnähe. Er ist lebensgefährlich verletzt, soll sich zuvor mit dem Messer selbst Stiche in den Bauchbereich zugefügt haben. Ermittler stellen am Tatort ein Messer sicher. Am Tag danach beantragt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen den Mann Haftbefehl. fn




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