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Bereits am kommenden Freitag, den 18. September, können sich die Fans auf ein Konzert des US-Amerikaners Johnny Mastro freuen. Mit seiner Band „Mamas Boys“ spielt er den Chicago Blues, wie man ihn in den späten 40er und frühen 50er Jahren in der Southside, dem Schwarzenviertel Chicago,s hörte, während am 19. September Country-Rocker Tom Gillam zu Gast in der Bluesgarage sein wird.

Showtime für beide Konzerte: 21 Uhr.

Mit dem Ex Survivor-Shouter Jimi Jamison (Eye Of The Tiger-Burning Heart) präsentiert die Bluesgarage am 20. September um 20 Uhr ein musikalisches Highlight der besonderen Art.

200 Fans feiern die Hamburg Blues Band / Aktuelles

2 Bilder
Gert Lange gründete bereits 1982 die Hamburg Blues Band.

Album: „Mad Dog Blues“ Blues-Zauber der Güteklasse 1

in der Bluesgarage

„Sittin‘ In My Rockin‘ Chair, Listen To The Rock’n Roll“ – tief dringt die raue, Whiskey-getränkte Stimme von Gert Lange in die Herzen der Blues-Fans, die immer noch nicht so richtig glauben können, dass hier ein waschechter Hanseate Blues-Rock auf höchstem internationalen Niveau ins Mikrofon röhrt.

Zusammen mit Drummer Hans Wallbaum und Bassist „Bexi“ Becker bildet er die musikalische Basis-Band, die noch mit Adrian Askew (Keyboards), Clem Clempson (Guitar) und Sänger Chris Farlowe komplettiert wird.

„Wenn ich so weiter mache, ist meine Stimme gleich ganz weg. Ich werde mir doch wohl keine Schweinegrippe eingefangen haben?“, witzelte Lange und stimmte mit gleichem Atemzug „Bad To The Bone“ an – einen Song aus dem aktuellen Album „Mad Dog Blues“. „Dieses Stück widmen wir unserem ehemaligen Saxophonisten und Freund Dick Heckstall-Smith, der leider 2004 verstarb“, fügte Gert Lange hinzu.

Etwas David Clayton-Thomas, ein Hauch Joe Cocker – mit seiner exzellenten Stimme befindet sich der Hamburger ohne Zweifel in Augenhöhe mit den ganz großen Blues-Shoutern unserer Zeit.

Mit der Verpflichtung des Ausnahme-Gitarristen Clem Clempson bewies Lange ein goldenes Händchen, denn der Brite zupfte unter anderem den Sechs-Saiter für Humple Pie, Bob Dylan, Jack Bruce und Colosseum. Immer wieder bekommt der 60-Jährige Zwischenapplaus für seine akzentuierenden Soli, die jedem Titel der Band den Feinschliff verpassen. Bei „It Ain’t Right“ beweist Clempson beeindruckend, dass die Kombo auch durchaus auf seine Stimme zählen kann.

Er wirkt tapsig und etwas schwerfällig – doch wenn „The Voice“ seine Stimmbänder zum Vibrieren bringt, zählt für den inzwischen 69-jährigen Chris Farlowe nur eines: Der Blues.

Im zweiten Teil des Konzertes übernimmt mehr oder weniger Farlowe die Regie. „Das ist Spitze, einfach supergut“, scherzt der gebürtige Londoner, animiert die Konzertbesucher bei „Crazy Bout‘ My Baby“ zum Mitsingen und hüpft dabei wie ein tollpatschiger Tanzbär über die Bühne. Mit „Fog On The Highway“ und „Don’t Wanna Love You Anymore“ präsentiert Farlowe auch zwei Titel aus seinem aktuellen Album „Hotel Eingang“, das er mit so bekannten Rockgrößen wie Woodstock-Legende Miller Anderson (Guitar) und Drummer Paul Burgess einspielte.

Zum Ende des Konzertes schickte Clem Clempson als musikalischen Gruß noch den Small Faces-Song „All Or Nothing“ an seinen verstorbenen Humple Pie-Kollegen Steve Marriott, während Chris Farlowe mit „Out Of Time“ einen würdigen Schlusspunkt unter ein grandioses Konzert setzte.




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