weather-image
12°
Vier Mitglieder der Bogen SC-Weserbergland nehmen teil

Blockbuster des Bogensports

HAMELN. Der Deutsche Feldbogenverband, DFBV, richtet die Europameisterschaft 3-D der IFAA an der Grenze zu Tschechien aus.

Uwe Weigt bei einem BHL-Turnier im Gelände. Konzentration und Kraft werden verlangt. FOTO: Gunther Habenicht/PR

Von der Eröffnungsfeier am 17. Juni bis zum letzten Wettkampftag am 22. Juni wird Oberwiesenthal zum Mekka der 3-D-begeisterten Bogensportler. Rund 2500 Starter aus ganz Europa treffen sich im Erzgebirge um in den jeweiligen Bogen- und Altersklassen die Besten zu ermitteln. Vom Primitivbogen, Repliken der urtümlichen Jagdbögen bis hin zu den Compound-Unlimited, die technisch die Formel 1 der Bögen darstellen, ist alles vertreten. ezielt wird auf 3D-Tiere, der Natur nachgebildet, aus speziellem Hartschaum mit gekennzeichneten Trefferzonen. Diese sogenannten Killzonen geben abgestuft den Wert eines Treffers an.

Drei unterschiedliche Modi sind zu absolvieren immer mit 28 Zielen in einer Runde. Die Hunterrunde, hier gibt es je Ziel nur einen Wertungspfeil. Die Doppel-Hunterrunde, zwei Abschusspflöcke in unterschiedlicher Entfernung mit je einem Wertungspfeil pro Pflock. Und die 3-Pfeilrunde, hier können bis zu drei Pfeile je Ziel geschossen werden, der erste treffende Pfeil zählt. Mit jedem zusätzlichen Pfeil wird in dieser Runde das mögliche Ergebnis kleiner. Bei dieser Runde müssen die Pfeile markiert sein um sicher feststellen zu können, welcher Pfeil als erstes das Ziel getroffen hat.

Die Größe des Kills, der Zone mit der höchsten Punktzahl, legt die mögliche Maximalentfernung für jedes Ziel fest. Da sind es dann auch schon mal 30 oder 40 oder 50 Meter die, vielleicht, mit bergauf oder bergab Schüssen zu meistern sind. Und wer glaubt, kurz sei sicher, der irrt gewaltig. Entfernungen kürzer als 12 Meter können sehr irritierende Trefferbilder ergeben, da hat schon so Mancher seine Erfahrungen machen müssen.

An den fünf Turniertagen sind von jedem Starter vier Runden zu absolvieren. Ein Tag ist frei, anders ist die große Zahl von Startern auf den vorhandenen Parcours nicht zu organisieren. In diesem Starterfeld sind vom BogenSC-Weserbergland Tobias Hasper mit seinem Langbogen aus der Manufaktur von Raul Duwe, Christian Jäkel mit seinem Blankbogen ein Win&Win Recurvebogen sowie Uwe Weigt und Gunther Habenicht mit traditionellen Recurvebögen, Cobras aus der Manufaktur von Rudi Weick. Die Bögen haben alle eine Leistung um 40 Lbs das entspricht einer Haltekraft von ca. 18kg mit drei Fingern, da sind Kondition und Kraft an einem Turniertag bis an die Grenze gefordert. Sie alle vier sind Turnierschützen mit langjähriger Erfahrung auch in anspruchsvollem Gelände.

Die Gruppe schießt zur Vorbereitung die BowHunterLiga des DFBV mit und auch sonst lässt sie kein Turnier aus, wenn die Sportler Zeit dafür haben. Trainieren können sie mit Extraeinheiten auf dem Platz in Fischbeck. Dazu kommt allgemeines Fitnesstraining und immer wieder das Bestreben, die Abstimmung der Pfeile zu verbessern. Oberwiesenthal ist nicht irgendein Turnier, es ist in 2018 für dieses Quartett eindeutig das Turnier!

Auf der Homepage des BogenSC-Weserbergland wird ständig berichtet. Infos gibt es auch auf der Homepage des DFBV.de und der Seite der Stadt Oberwiesenthal.PR



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt