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SV Nienstädt am Sonntag beim SV Eintracht Hiddestorf / Personelle Situation in der Brandt-Elf sehr angespannt

Bitter: Jan Stepanek fällt nach einem Bänderriss lange aus

Bezirksliga (jö). Der SV Nienstädt hat die Abstiegszone verlassen, doch das Bild ist schief und extrem trügerisch. Die Mannschaft von Torben Brandt hat von allen bedrohten Mannschaften am meisten Begegnungen ausgetragen. Dem TSV Klein Berkel fehlen gegenüber Nienstädt vier Spiele.

"Es ist aber ohnehin riskant, nur nach unten zu schauen", meint Torben Brandt. "Es werden noch ganz andere Mannschaften Probleme bekommen." Zum erweiterten Kreis dieser Kandidaten gehört auch der SV Eintracht Hiddestorf als Tabellenzehnter. Nienstädt muss am Wochenende zum ehemaligen Landesligisten, der zuletzt ein wertvolles 1:1 beim heimstarken SV Degersen holte. Hiddestorf spielte im letzten Jahr weit über seinen Möglichkeiten, startete schlecht in diese Saison, ist abermittlerweile stabiler geworden. Andre Di Figlia als torgefährliche Nummer Zehn und Frederik Wenzel im Angriff sind die beiden herausragenden Kräfte der Hiddestorfer. Der SV Nienstädt 09 musste am Mittwochabend eine Hiobsbotschaft verkraften: Bei Jan Stepanek, der in Nienstädt nun schon seit Jahren eine feste Größe ist, wurde tatsächlich ein Bänderriss diagnostiziert. Er fällt wahrscheinlich bis zum Saisonende aus und hinterlässt eine Riesenlücke in der Mannschaft. Die personelle Lage ist auch ansonsten nicht rosig: Björn Schütte und Torben Brandt waren in der Woche krank. Elvis Kalac ist aber erstmals spielberechtigt und der lange verletzte Mario Schünemann hat das Lauftraining aufgenommen. "Wir müssen in Hiddestorf zeigen, dass unsere beiden Siege keine Zufallsprodukte waren", fordert Torben Brandt.

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