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Ambulante Kinderhospizarbeit: Ehrenamtliche für Sterbebegleitung gesucht

Bisschen Glück für unheilbare Kinder

Obernkirchen. Sie ist sechs Jahre jung, hat wunderschöne Augen und kann damit sehen. Aber was sie sieht, das weiß niemand, denn das Gehirn nimmt die Informationen nicht auf. Ihre Krankheit hat noch keinen Namen, aber Emily reagiert auf Pusten, Kitzeln, Berührungen und Geräusche. Und sie schaukelt gern. Drei Stunden, so erzählt Barbara Büsing-Schilling, habe sie dieser Tage mit der Kleinen geschaukelt, immer hin und her, immer her und hin. Emily ist mit ihren sechs Jahren deutlich älter geworden, als die Ärzte es ihr prophezeit haben: Ein Jahr - dann werde sie sterben. Die Ärzte haben sich geirrt, seit einigen Monaten kümmert sich Barbara Büsing-Schilling im Rahmen der Hospizarbeit mit um das Kind, um die Eltern und Geschwister zu entlasten. Es ist Sterbebegleitung, Hospizarbeit - und es ist Neuland für die Mitglieder des Hospizvereins Obernkirchen/Auetal, die seit gut drei Jahren besteht und nach einer längeren Zeit der Einarbeitung und Schulung seit rund anderthalb Jahren Menschen im Sterben begleiten, oder deren Angehörige. Pastor Wilhelm Meinberg formuliert es so: Man stehe den Menschen zur Seite - und das lohne sich, man lerne über das Sterben und das Leben.

Autor:

Frank Westermann


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