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Gratulationscour zum 65. Geburtstag von Jürgen Johannesdotter / Von den Söhnen gibt es Johnny Cash-CDs

Bischof kommt aus dem Händeschütteln nicht heraus

Bückeburg (rc). Der Landesbischof ist gestern aus dem Händeschütteln nicht herausgekommen. Anlässlich seines 65. Geburtstages gab es gestern Morgen zunächst einen Empfang im Gemeindehaus, hier waren neben der Prominenz vor allem der Senioren- und der Frauenkreis vertreten, die der Bischof selbst leitet. Am Nachmittag war dann die gesamte Pastorenschaft auf Schloss Baum geladen. Erst am Abend feierte Jürgen Johannesdotter im privaten Kreis.

Das Geschenk seiner Frau hatte er wohl darum am Morgen noch nicht erhalten, wohl aber das seiner Söhne, die ihrem Vater einen I-Pod schenkten: mit zehn CDs von Johnny Cash und einem Italienisch-Sprachkurs. Italienisch lernt der Bischof erst seit einiger Zeit, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung sagte. Absoluter Fan von Johnny Cash ist er dagegen schon seit 1961, als er anlässlich eines Studienaufenthaltes sogar ein Live-Konzert des Country-Stars verfolgte. "Ich hab alles von ihm", so der Landesbischof. "Und jetzt sind meine Söhne dabei, mir nach und nach alles auf CD zu besorgen." Und, so Johannesdotter weiter: "Luther played the boogie in the strangest kind of way ist Rechtfertigungslehre pur." Zum Hintergrund: Der vorgenannte Text ist der Titel eines Cash-Stücks. Zahlreiche Gratulantenüberreichten dem Bischof Geld für die Restaurierung der Fenster der Stadtkirche, so wie es sich Johannesdotter gewünscht hatte. Besonders originell waren Sabine Reese und Ingeborg Türnau, die eine Kirche nachgebaut hatten: Die Fenster bestanden aus Geldscheinen.




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