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Ein Rat auf Abwegen

Bis keiner mehr zuhört

Ein Dutzend Zuhörer hatte der Rat zu Beginn seiner Sitzung, ein einziger war es am Ende bei der Bürgerfragestunde. Und als dieser dem Rat für den nervenden Sitzungsverlauf die Leviten lesen wollte, wurde auf sein Fragerecht verwiesen, und er verließ frustriert den Saal. Auch er wird nicht wiederkommen. Die Politiker, die den Bürger aufforderten, bei der Kommunalwahl 2016 für neue Mehrheiten zu sorgen, haben teils selbst wenig dafür getan, mit guter Überzeugung gewählt zu werden. Beschimpfungen, endlose Wortscharmützel zu längst geschlagenen Schlachten, aber nur zaghafte Äußerungen, wie es besser werden soll: Wen kann man da wählen? Halten alle ihr Pulver trocken für den Wahlkampf, in dem es bei weiter guter Konjunktur ohnehin an polarisierenden Themen mangeln könnte? Nicht Mehrheitswechsel ist zu befürchten oder wünschen, niedrigste Wahlbeteiligung könnte die Folge sein – angesichts solch niedriger Debattenqualität bis hin zum regelrechten Kaspertheater des WGS-Fraktionsvorsitzenden.dil@szlz.de

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Autor:

Dietrich Lange


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