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Südliche Klosterstraße wird dem übrigen Altstadtmuster angeglichen / Auslöser: Maroder Kanal

Bis Ende September wird im Boden gewühlt

Stadthagen (jl). Spätestens seit gestern ist es unübersehbar: Die südliche Klosterstraße ist zur Großbaustelle geworden. Das wird sie bis voraussichtliche Ende September dieses Jahres so bleiben. Bis dahin werden für rund 320 000 Euro zunächst die Kanalisation saniert und dann die Oberfläche neu gestaltet.

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Auslöser der Baumaßnahme ist nach Angaben von Bürgermeister Bernd Hellmann der marode Zustand der Jahrzehnte alten Mischwasserkanalisation und nicht der an sich noch intakte Straßenaufbau. Weil der Kanal nicht mehr dicht gehalten hat, haben die Ratsgremien vor etwa einem Jahr die Sanierung des letzten Stücks Straße alten Typs in der Altstadt auf den Weg gebracht. Die vom Rat beschlossene Planung wird oberirdisch auf die optische Angleichung der Ausbaustrecke an den bereits vor Jahren sanierten nördlichen Teil der Klosterstraße hinauslaufen. Das heißt: Gehwege aus holländischem Klinker, Parkflächen aus Basalt und eine Fahrbahn aus so genanntem Mindener Altstadtpflaster. Im Gegensatz zum alten Zustand werden die bisher zum Teil sehr schmalen Gehwege beim neuen Konzept wesentlich breiter ausfallen. Möglich wird dies, weil die stellenweise bis zu 7,50 Meter breite Fahrbahn -bis auf die Kreuzung mit der Kurzen Straße - auf künftig 3,50 Meter Breite reduziert wird. Unterirdisch - und das ist die Arbeitsaufgabe für die Mitarbeiter der Firma Schweer-Bau in den kommenden sechs Wochen -wird zunächst der Mischwasserkanal samt Hausanschlüssen erneuert. Die Leitungssanierung -ohne die Hausanschlüsse -wird die Stadt nach Angaben des Bürgermeisters rund 120 000 Euro kosten. Für das, was dann kommt, die eigentliche Straße, sind nach Angaben des städtischen Pressesprechers Fritz Wehling Aufträge in Höhe von etwa 200 000 Euro vergeben worden, ebenfalls an die Firma Schweer-Bau. Die Feinplanung und die Auftragsvergabe sind nach den Worten von Bürgermeister Hellmann in den Wintermonaten erledigt worden. Finanztechnisch war das unter anderem auf Betreiben des früheren Ratsmitgliedes Hellmann durch eine so genannte Verpflichtungsermächtigung abgesichert worden. Deshalb beginnt dieser Straßenbau anders als etliche Projekte in früheren Jahren relativ früh im Jahr und nicht "im Herbst", wie der jetzige Bürgermeister anmerkte. Nach der Sanierung wird es an der neuen Straße einen Parkplatz weniger als bisher geben. Dieser wird der Kreuzung mit der Kurzen Straße geopfert. An der Verkehrsrichtung für die Einbahnstraße wird sich nichts hingegen ändern.



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