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Martini-Friedhof bekommt neuen Hauptweg

Birken müssen weg

Stadthagen (jl). Ende September wird ein Teil des Martini-Friedhofs sein Gesicht markant verändern: Bei der Pflasterung eines Teils des Hauptweges werden die zahlreichen Birken auf beiden Wegseiten gefällt werden.

Der Hauptwegüber den Martini-Friedhof erschließt nicht nur die letzten Ruhestätten vieler Stadthäger Bürger. Er stellt nach den Darlegungen von Oberprediger Klaus Pönnighaus auch eine sehr wichtige Fußwegverbindung zwischen der Innenstadt und den Wohnquartieren bis hin zum Ziegeleiteich dar. Der asphaltierte Weg ist schon seit geraumer Zeit stellenweise arg ramponiert. Den Zerfallsprozess offenkundig beschleunigt haben die Wurzeln etlicher Birken, die vor Jahrzehnten in ziemlich geringen Abständen zueinander ziemlich dicht an den Hauptweg gepflanzt worden waren. Diese den Friedhof prägende Baumsilhouette wird jetzt zum Auslaufmodell. Die St.-Martini-Gemeinde, die den Friedhof verwaltet, will als ersten Schritt 65 von insgesamt 500 Metern des Weges neu pflastern lassen -und zwar von der Jesus-Statue am Ausgang Schwerdtmannstraße bis zur ersten großen Wegkreuzung. Für mehr reichen die Finanzen zurzeit nicht, und die Sanierung wird immerhin 12 000 Euro kosten. Die Kirchengemeinde verhandelt noch mit der Stadtüber eine Kostenbeteiligung. Der zur Sanierung anstehende Abschnitt istüberdies der am stärksten ramponierte Teil der Friedhofshauptachse. Er steht schon länger auf der Liste der Sorgenkinder des städtischen Behindertenbeirates, wie der Oberprediger bei einem Pressetermin sagte. Das Abholzen "werden wir in Eigenregie machen", kündigte Friedhofsmeister Lutz Trebeß an. Nach seinen Darlegungen sehen etliche Birken nur noch äußerlich intakt aus. Viele Bäume seien nicht mehr standfest und müssten aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden. Der Friedhof wird laut Pönnighaus nicht baumlos bleiben. Es werde neu gepflanzt. Was, sei aber noch offen.




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