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CDU besucht AWS / Behälter nicht luftdicht

Biogas-Anlage stinkt

Sachsenhagen (jpw). Die Beschwerdenüber Geruchsbelästigungen durch die Biogas-Anlage auf dem Gelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWS) hat die Samtgemeinde-CDU zum Anlass einer Betriebsbesichtigung genommen. Die Gruppe erfuhr von der Geschäftsführung, dass auch die letzten beiden Behälter in spätestens anderthalb Wochenan die Abgasreinigung angeschlossen sein werden.

"Wir wollen die Probleme besprechen, die wir mit Euch haben und die Ihr mit uns habt", gab der Sachsenhäger CDU-Vorsitzende Udo Platz als Motto für die Besichtigung des Entsorgungszentrums aus. Mit dabei auch der Landtagsabgeordnete und Kandidat seiner Partei für den neu geschnittenen Wahlkreis 39, Karsten Heineking. Insinger ging im Besprechungsraum im Anschluss an die Erläuterung der Biogas-Anlage beim kritischen Punkt, der insbesondere den Sachsenhägern stinkt, gleich in die Offensive. Er berichtete von den derzeit laufenden Bemühungen, die "zwar dichten, aber nicht luftdichten" vier Hydrolyse und- Mischbehälter abzudichten. In spätestens anderthalb Wochen sind nach Angaben des Geschäftsführers auch die beiden noch verbliebenen Mischbehälter mit einer Absauganlage versehen und an die Abgasreinigung angeschlossen. Künftig herrsche ein ständiger Unterdruck in den Behältern, sagte Insinger. Kühn versicherte, dass das Geruchsproblem bei der AWS "höchste Priorität" besitze. Für das Unternehmen sei direkte und schnelle Kommunikation notwendig. Insinger bat alle Anwesenden noch einmal darum, bei Geruchswahrnehmungen sofort die AWS anzurufen, wenn es sein müsse, auch ihn direkt nach Feierabend. Viele weitere Fragen, mit denen die Christdemokraten auf die Anlage gekommen waren, klärten Insinger und Kühn auch während der anschließenden Besichtigung des Geländes. Besonderes Interesse fand schließlich der nach der Gasgewinnung geringe Rückstand aus der Biogasanlage. Er muss aufgrund der Schwermetallbelastung deponiert werden. Ansonsten ist die Masse optisch auch mit schwarzer Erde zu verwechseln und - wie die Gruppe nach eingehender Probe fand - absolut geruchsneutral.



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