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VfL Bückeburg patzt gegen den Heeßeler SV und verliert 0:1 / Rudolf-Team spielt ohne die letzte Bereitschaft

Bezirksoberligist ASC Pollhagen/Nordsehl gibt vorzeitig auf

Frauenfußball (pm). Die Nachricht kam dann dochüberraschend: Wenige Tage zuvor hatte Sprecher Carlo Steinberg noch versichert, dass der ASC Pollhagen-Nordsehl die Saison in der Bezirksoberliga trotz aller Probleme zu Ende spielen wolle. Doch als sich am Freitagabend abzeichnete, dass das Team für die Nachholpartie gegen Hannover 96 am Sonntagerneut nicht vollzählig werden sollte, zog der Verein die Notbremse und damit die Mannschaft drei Spieltage vor Saisonende vom Spielbetrieb zurück.

Der ASC Pollhagen/Nordsehl will nun mit dem eigenen Nachwuchs in der Kreisliga einen Neuaufbau starten. "Die Arbeit, die Dietmar Arndt als Trainer der Juniorinnen macht ist sehr gut. Ich bin sicher, dass wir in zwei bis drei Jahren zurück im Bezirk sein werden", sagte Steinberg. Allerdings wechselt Jessica Biesterfeld nach Limmer. Der VfL Bückeburg sorgte dagegen mit einer 0:1-Niederlage gegen den Heeßeler SV dafür, dass das Rennen um den zweiten Abstiegsplatz der Liga spannend bleibt und die Entscheidung darüber auf das direkte Duell des HSV mit dem SV Friesen Lembruch am letzten Spieltag vertagt wird. "Meine Mannschaft hat ihr zweites, lustloses Gesicht gezeigt. Ohne die letzte Bereitschaft, den Kampf anzunehmen", sagte VfL-Trainer Thomas Rudolf. "So kann man auch gegen einen Abstiegskandidaten nicht gewinnen." Der VfL Bückeburg spielte in der Offensive zu unkonzentriert und ballverliebt. Die sichere HSV-Defensive um Routinier Kirsten Nettelroth brachten die Gastgeberinnen damit nicht in Gefahr. Diese trieb ihr Team, das in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand steht, immer wieder an. Lange Bälle überbrückten das Mittelfeld. Hohe Spielkultur war somit auf beiden Seiten selten. Die Gäste warteten auf "ihre" Chance und bekamen sie, als die VfL-Abwehr in der 69. Minute förmlich um den Gegentreffer bettelte. Nach langem gestokel im Strafraum der Bückeburgerinnen, die das Spielgerät einfach nicht wegbekamen, schoss Jenny Bedrunka den Ball schließlich zum 1:0 für die Gäste in die Maschen. "Heeßel musste gewinnen, wir nicht - so lief auch das Spiel ab", fasste VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier treffend zusammen. VfL: Hennings, Jobi (58. Franke), Kögler, Hävemeier, S. Stahlhut, Bauer, Beqiri, Reygers (77. Dargel), Heinke, M. Stahlhut, Schlupp.




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