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Berliner Internet-Plattform

Betterplace startet Portal für persönliche Spendenaufrufe

Berlin (dpa) - Die Berliner Internet-Plattform Betterplace.org hat ein eigenes Portal für Spendenaufrufe von Privatpersonen gestartet.

Die Räumlichkeiten des Internet-Portals Betterplace in Berlin. Foto: Laurin Schmid

Seit 2007 konnten bereits Vereine und NGOs Spenden für gemeinnützige Projekte sammeln. Nun steht der Dienst auch einzelnen Menschen offen - etwa in persönlichen Notsituationen oder für kleinere Hilfsprojekte, wie die Organisation mitteilte.

«Viele Menschen helfen gern bei Projekten in ihrer unmittelbaren Umgebung, bei denen eine direkte Beziehung besteht. Dieser persönliche Aspekt wirkt sich enorm auf die Spendenbereitschaft aus», erklärte Betterplace-Vorstandschef Björn Lampe. Wer etwa dringend Geld für eine teuere Operation brauche oder Entwicklungsprojekte im Ausland umsetzen wolle, kann mit ein paar Klicks eine Spendenkampagne starten und sie in den sozialen Netzwerken teilen. Pro Spende berechnet Betterplace 35 Cent und eine Zahlungsgebühr von 2,7 Prozent. Die Plattform gehört zu der gemeinnützigen Aktiengesellschaft gut.org.

Seit Ende 2018 läuft die Test-Phase von «Betterplace.me», in der seitdem 1600 private Spendenaufrufe gestartet wurden. Fast eine halbe Million Euro seien dabei insgesamt zusammengekommen. Auf internationalen Spendenportalen wie dem französischen Leetchi und der US-Plattform GoFundMe laufen solche privaten Kampagnen seit einigen Jahren.



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