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Besucherrekord beim Walpurgisfest im Wisentgehege

ALVESRODE. „Wer seid ihr?!“, ruft die Oberhexe den Kindern auf der Festwiese zu. „Hexen!“, antwortet die Schar. „Und was macht ihr?!“ Na „Hexen“ – so weit das Wortspiel. Bereits zum fünften Mal lud das Wisentgehege zum Walpurgisfest ein.

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Autor:

Patricia Szabo

Thomas Hennig, Leiter des Wisentgeheges, freut sich über die vielen Besucher. Jedes Jahr habe das Team etwas am Ablauf verändert und vieles dazugelernt: „Das Fest ist vor allem für die Kleinen da. Deswegen beginnen der Fackelumzug und der Feuertanz etwas früher.“ Das war in den vergangenen Jahren anders.

Wisentgehege-Team feilt am Programmablauf

Zwar gehörten die Feuerattraktionen stets zum Programm dazu, fanden aber erst bei der Dämmerung statt. Das war für die Hexenkinder während der langen Maitage aber viel zu spät. „Wir verzeichnen dieses Jahr einen Besucherrekord, was aber auch am Wetter liegt“, sagt Hennig.

Zum Gelingen des Festes trug zudem ein schaurig-buntes Rahmenprogramm bei. Eine Besenmanufaktur, das Kinderschminken und Hexenbesen-TÜV verwandelten den Naturpark in eine Hexen-Party. Auch jede Menge Künstler und so genannten „Walking Acts“ waren da, um die Besucher zu unterhalten, darunter Agneta von Stromberg und Gerd Jurries vom Figurentheater „Rattattakk“ und eine Hexenschar von der Osterwaldbühne bei Salzhemmendorf.

„Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Wisentgehege“, sagte Ramona Prüße, Regisseurin des Theaterstücks „Die kleine Hexe“. Auf der Festwiese sorgten die Darsteller des Stücks, darunter Matthis von Oesen alias Rabe Abraxas und Emily Berg als die kleine Hexe, mit ihren aufwendigen und prachtvollen Kostümen für staunende Blicke.

Auch wer selbst auf einem Besen reiten wollte, bekam die Chance dazu. In der Besenmanufaktur konnten die jungen Hexen und Zauberer einen Besen basteln und schmücken und mit etwas Geschick sogar ein Hexenbesendiplom bekommen. „Wir haben heute 380 Diplome vergeben und alle Kinder haben bestanden“, sagte der Schausteller „Peter“. Mit dem Diplom ging es anschließend zum Hexenfeuer. Dort tanzten die Besucher zum Lied „Walpurgisnacht“, das speziell für die Osterwaldbühne geschrieben und an diesem Abend uraufgeführt wurde.

Mit einem Fackellauf durch das Wisentgehege endete das Fest.



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