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Bauarbeiten im Schützenhaus sollen Ende August abgeschlossen sein

Bessere Luft für 12 000 Euro

Hagenburg (jpw). Die Hagenburger Schützen leben derzeit wieder auf einer Baustelle. Für 12 000 Euro muss im Schützenhaus eine Be- und Entlüftung nachgerüstet werden, von der zunächst angenommen worden war, dass sie für die Breitensportanlage der Hagenburger nicht notwendig wäre. Ende August soll der Umbau komplett abgeschlossen sein.

Der vordere Teil des Kleinkaliberstandes im neuen Schützenhaus ist zugehängt, aber trotz der sorgfältigen Folienabdichtung dringt der Staub durch alle Ritzen. "Wir haben Ytong-Steine geschnitten, da haben die Elektriker gleich reißaus genommen", sagt Harald Hoff. Der Baufachmann hat auch bei dem ersten großen Umbau des neuen Schützenhauses fürdie Schützengesellschaft wieder alle organisatorischen Fäden in der Hand und fasst selbst kräftig mit zu. Dort, wo sonst die Luftgewehr- oder Bogenschützen antreten, ist zur Zeit ein für den Laien unübersichtliches Puzzle von Lüftungsteilen aufgereiht. "Die sind nummeriert, das ist keine Schwierigkeit", sagt Hoff. Über das Internet haben die Hagenburger einen Fachmann aus Köln aufgetan, der ein regelrechtes Lüftungskonzept nach den Richtlinien des Deutschen Schützenbundes entwickelt hat. "Der Schießstandsachverständige hatte uns seinerseits mit einem Detailwissen im Stich gelassen", bedauert Hoff den nachträglichen Einbau, der die Schützengesellschaft 12 000 Euro und wieder eine Menge Eigenarbeit kosten wird. "Wenn im KK-Stand geschossen wird, muss künftig die neue Lüftungsanlage parallel laufen, um angefallene Pulveremissionen abzuführen", erläutert er. Die Hagenburger Schützen hatten angenommen, dass aufgrund des neuen "Geschossfangsystems" hinter den Scheiben - das Blei wird in Kästen mit Schaumstoffgranulat aufgefangen - sie nur die Richtlinien für eine Breitensportanlage erfüllen müssten. Das hat sich im Nachhinein als nicht zutreffend herausgestellt. Die Zuluft wird künftig durch eine Öffnung im Vorflur des Schießstandes eingeleitet, über eine Lüftungsbox und einen Lüftungskanal mit abgehenden Rundrohren geführt und durch ein Lüftungsblech innerhalb einer Lüftungswand in die Halle gedrückt und hinter den Scheiben wieder abgeführt. Hoff hofft nun, dass die Bauarbeiten Ende des Monats abgeschlossen sein können.




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