weather-image
Andrea Hahne übergibt Info-Katalog für Brustkrebserkrankte niedersächsicher Sozialministerin

Besonderes Gespür für Bedarf der Betroffenen

Bad Münder/Hannover (st). Die Münderanerin Andrea Hahne hat gestern der niedersächsischen Sozialministerin einen Maßnahmen- und Informationskatalog zur ganzheitlichen Betreuung von an Brustkrebs erkrankten Frauen übergeben. Vor dem Landtag zeigte sich Mechthild Ross-Luttmann (CDU) begeistert von dem Engagement der selbst Betroffenen.


„Sie haben ein besonderes Gespür für das, was Frauen und deren Familien brauchen“, so Ross-Luttmann. Die Schilderungen und Tipps einer Frau, die selbst an Brustkrebs erkrankt war, würden Mut machen. Der Ratgeber könne vielen Frauen Orientierung geben, ihnen einen Weg hinaus aus dem tiefen Loch weisen, in das sie meist nach der Diagnose fielen, sagte die Sozialministerin.

Hahne selbst hat während ihrer Krankheit erfahren, dass Frauen nach der medizinischen Behandlung auf sich allein gestellt seien. Hier sei es besonders wichtig, den Betroffenen bei der Nachsorge, der Verarbeitung zur Seite zu stehen, sie an die Hand zu nehmen. Nach Hannover hatte sich Hahne mit dem Chefarzt der Hamelner Frauenklinik, Dr. Thomas Nösselt, und der Seelsorgerin des Kreiskrankenhauses, Birgit Hodemann, Verstärkung mitgebracht. Ein Team, mit dem sie auch im Rahmen ihrer täglichen Arbeit als Beraterin am Hamelner Kreiskrankenhaus zusammenarbeitet.

Nösselt bestätigte im Gespräch mit der Ministerin, dass die Versorgung im Krankenhaus bei Brustkrebs sehr gut funktionieren würde. Danach sei dann eine Unterstützung von Nöten, wie sie Hahne bieten kann. „Den Ordner mit allen Infos und Adressen soll jede Patientin bekommen und dann ihre persönlichen Unterlagen dazuheften“, erklärte Hodemann. Halte man sich an den Leitfaden, sei man umfassen und ganzheitlich versorgt. „Ich habe auch geguckt, was vor Ort geht, und festgestellt: Da geht eine erstaunliche Menge“, so Hahne. Zudem müssten die Frauen lernen, nach der Behandlung im Krankenhaus, wo sie umsorgt würden, Eigenverantwortung zu übernehmen.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt