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Wirtschaftsminister Jörg Bode überreicht Bundesverdienstkreuz an Hermann Wessling

„Besonderes Beispiel für persönlichen Einsatz“

Bad Münder (jhr). Das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ist gestern an Hermann Wessling verliehen worden. Überreicht wurde der Orden von Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode. „Hermann Wessling hat sich nicht nur für Belange eingesetzt, die im Zusammenhang mit seinem Beruf zu sehen sind. Er war ebenso engagiert, wenn es darum ging, seine Heimatstadt Bad Münder zu entwickeln – sei es in ökonomischer oder sozialer Hinsicht“, hieß es in der Laudatio des Wirtschaftsministers.

Bode würdigte bei der Feierstunde – sie fand im Gästehaus der Landesregierung statt – das langjährige Engagement des 70-Jährigen als „Vermittler, Wegbereiter und überaus sozial engagierter Bürger“: „Seiner unermüdlichen und uneigennützigen Arbeit in einer Vielzahl öffentlicher Ämter haben wir nicht nur ein ganzes Berufsbild und wichtige Neuerungen in der Tarifpolitik zu verdanken, sondern auch viele ganz unterschiedliche soziale Errungenschaften, die in seiner Heimat Bad Münder allen Menschen zugute kommen.“

Der Wirtschaftsminister machte deutlich, dass es kaum möglich sei, Wesslings Engagement lückenlos zu beschreiben, auf so vielen Gebieten habe sich der Geehrte verdient gemacht. Als Stationen hob der Minister unter anderem Wesslings Engagement als Mitglied der Geschäftsleitung der Glashütte Bad Münder im Arbeitgeberverband der Deutschen Glasindustrie hervor. Von 1991 bis 1996 war Wessling Sprecher der Tarifkommission Rhein-Weser im Bundesarbeitgeberverband. An führender Stelle sei er unter anderem mit verantwortlich dafür gewesen, dass das Berufsbild des Industrie-Glasfertigers entstand. Als Sprecher der Arbeitgeberkommission war Wessling mit verantwortlich für die Tarifpolitik.

In Bad Münder habe der Ausgezeichnete Pionierarbeit für die im Jahr 2000 gegründete Wirtschaftsvereinigung geleistet, im Bereich Stadtmarketing, Sozialraum-AG und Forum Glas wesentliche Impulse gegeben. Neben seinem Einsatz in der Politik, unter anderem war Wessling stellvertretender Bürgermeister, wurde auch sein Einsatz für die Ökumene in Bad Münder und die Grünung einer Tafel hervorgehoben. „Machen sie weiter so“, dankte Bode im Namen der Landesregierung.

Wessling nutzte die Feierstunde, zu der neben seiner Familie auch ein Kreis enger Weggefährten gekommen war, zum besonderen Dank an seine Frau Gabriele, aber auch an viele Mitstreiter: „Die Verdienste, derentwegen ich heute hier geehrt werde, sind in Wirklichkeit eine Gemeinschaftsleistung.“

Bürgermeisterin Silvia Nieber übermittelte den Dank von Rat und Verwaltung. „Wenn Menschen nach Bad Münder ziehen, dann lernen sie Herrn Wessling kennen und erst im nächsten Schritt die Bürgermeisterin“, erklärte sie augenzwinkernd. Sie freue sich sehr über die Auszeichnung und hoffe, dass Rat und Verwaltung auch weiterhin seine Ideen unterstützen können. Dass es die geben wird, daraus machte Wessling selbst kein Hehl: „Am Beginn eines neuen Lebensjahrzehnts gibt es da noch zahlreiche Ziele und Visionen.“




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