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Berliner Mukketier-Bande spielt Musik frisch vom Bauernhof

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Autor:

Leonie Herzfeldt

EGESTORF. Mehrere Studien haben belegt, dass das Erlernen eines Musikinstruments Kindern nicht nur viel leichter fällt als Erwachsenen, sondern die Entwicklung eines Kindes durch Musik und eigenes Musizieren gefördert wird. Und dass das Ganze auch noch vollkommen ohne Druck für die Kleinen über die Bühne gehen kann, ist jetzt in Egestorf eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden. Dabei durften auch die Kinder selbst einmal auf die Bühne und gemeinsam mit Bauer Anton, Schlagzeuger Max Schwarzlose, Lou Noack am Kontrabass und Gitarrentalent Robin Stimmung machen.

Eine bunte Mischung aus Geschichten über Atze die Katze, Schwein Heiner oder Huhn Käthe und dem fröhlichen Mitsingen bei den Songs über diese Tiere sorgte für eine tolle Stimmung. Aber nicht nur Kinderaugen brachte die Berliner Band mit ihrer Show zum Leuchten, auch für die Eltern bot sich ein tolles Konzert für jeden Musikgeschmack.

„Wir machen halt nicht nur Kinder-Mucke, sondern spielen auch was für Mamas und Papas Ohren“, erklärte Schlagzeuger Max. Alle Mitglieder der Band sind leidenschaftliche Berufsmusiker und wurden im Jahr 2008 von Landwirt und Musiker Tom Reiss (Bauer Anton) zusammengebracht. Mittlerweile sei die „Mukketier-Bande“ jedoch für alle Beteiligten mehr Berufung als Beruf. Reiss hatte die Band damals für seinen Sohn Robin gegründet. Dieser nahm schon mit vier Jahren das erste Mal den Platz auf der Bühne neben seinem Vater ein und ist mittlerweile ein Profi an der E-Gitarre.

Veranstalterin Dudo Wanderer war von Anfang an begeistert von der ungewöhnlichen Band: „Meine Nichte hat mir von der Mukketier-Bande vorgeschwärmt, also habe ich ein Konzert von ihnen besucht. Da war ich so angetan von der Musik, dass ich die Vier unbedingt nach Bad Münder einladen musste.“ Die Zusage sei eine besondere Ehre, spiele die Band doch sonst nur in größeren Städten.

Die einzigartige Mischung aus Konzert und Interaktivität mit den Kindern hat am Ende des Tages bei Vielen schon ihre Wirkung gezeigt: Summend und pfeifend verließen Jung und Alt das Konzert, nachdem sie sich ein Autogramm bei den Musikern abgeholt hatten. Die Motivation zum Musizieren scheint geweckt zu sein.



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