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Superintendent Andreas Kühne-Glaser stellt seine beiden neuen Stellvertreter vor

"Beratungsstab" - nicht nur für Notfälle

Landkreis (cok). Pastorin Sabine Lambrecht aus Bad Nenndorf und Pastor Wilhelm Meinberg aus Obernkirchen sind es, die im Februar von der Pfarrkonferenz als Stellvertreter für Superintendent Andreas Kühne-Glaser gewählt und nun in der Rintelner Superintendentur vorgestellt wurden. Sie werden neben der Arbeit in ihren Gemeinden eine Reihe von zusätzlichen Aufgaben im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg übernehmen.

"Die beiden Kollegen bilden so etwas wie meinen Beratungsstab", sagte Kühne-Glaser. "Sie helfen mir dabei, meine Arbeit zu tun." Alle zwei bis drei Wochen treffen sich alle in einer Beratungsrunde, wo es nicht nur um anstehende Aufgaben des Superintendenten geht, sondern vor allem auch darum, Informationen, Stimmungen, Problematiken aus dem Kirchenkreis zu sammeln und zu besprechen. "Ich möchte, dass meine beiden Stellvertreter gut eingebunden sind in ihre Aufgaben und nicht nur in Notfällen einspringen, wenn ich mal einen Termin nicht wahrnehmen kann." Eine der Hauptaufgaben des Superintendenten sind die Visitationen in den 22 Kirchengemeinden des Kirchenkreises, und hier auch liegen wichtige Aufgaben für Sabine Lambrecht und Wilhelm Meinberg. Etwa 14 Tage, und das alle sechs Jahre, verbringt der Superintendent als Gast in einer Gemeinde. Dabei geht es um finanzielle Bestandsaufnahmen, um Besuche in den Gottesdiensten und Arbeitskreisen, um Probleme und Projekte vor Ort. Die Stellvertreter machen sich ebenfalls ein Bild vom Gemeindeleben und bringen ihre Eindrücke dann wieder in die regelmäßigen Beratungsrunden ein. "Insgesamt hat das den Charakter eines Qualitätsmanagements, wie es das in der Wirtschaft ja schon längst aus guten Gründen gibt. Unsere Kirche braucht das, sowohl von der wirtschaftlichen Seite her, als auch zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Gemeinden", so Kühne-Glaser. "Deshalb wurde mein ?Beratungsstab' auch aus Kollegen gebildet, die selber engagierte Gemeindearbeit leisten und darüber hinaus die Kraft aufbringen können, sich mit offenem Blick für das große Ganze einzusetzen." Diese Kraft wird durchaus von Nöten sein. Ab dem Jahr 2009 soll es Mitarbeiter-Jahresgespräche geben, in denen alle Pastoren und Pastorinnen des Kirchenkreises für einen Meinungsaustausch zusammenkommen. Sabine Lambrecht und Wilhelm Meinberg nehmen dafür an einer Fortbildung teil, so dass auch sie geschult sind für intensive Mitarbeitergespräche. Während Pastor Meinberg als 2. Stellvertreter des Superintendenten für zunächst drei Jahre gewählt wurde, übernimmt Pastorin Lambrecht als 1. Stellvertretende ihre neue Rolle für die nächsten sechs Jahre.




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