×
Hochbeete erleichtern die Arbeit / Tipps zur altersgerechten Gartengestaltung

Bequem – Gärten für Senioren

Sommerzeit ist Gartenzeit. Für viele bedeutet das Stress, denn oft ist erst nach der Arbeit und am Wochenende Zeit, Blumenbeete und Rasen auf Vordermann zu bringen. Doch gerade für Senioren, die im Winter durch vereiste Gehwege und verschneite Straßen oft gezwungen sind im Haus zu bleiben, ist die warme Jahreszeit eine gelungene Abwechslung vom Alltag. Endlich kann wieder an der frischen Luft gearbeitet werden: Egal, ob Beete pflegen, Rosen schneiden oder Unkraut jäten – viele Ältere sind mit Spaß dabei, wenn es darum geht, den Garten sommerfit zu machen. Das bringt nicht nur Abwechslung, sondern Sonne, Wind und frische Luft sind außerdem wohltuend für Körper und Seele.

Mit zunehmendem Alter wird die Gartenarbeit jedoch nicht leichter. Körperliche Beschwerden, wie Rücken- oder Knieprobleme, erschweren die Arbeiten, die oft nur durch Knien und Bücken ausgeführt werden können. Mit ein paar Kniffen kann das körperlich anstrengende Gärtnern jedoch verringert werden, sodass auch Senioren ihren Garten leicht in Schuss halten können.

Hochbeete: Knien und Bücken fällt Menschen in höherem Alter oft schwer. Deswegen sollten Sie rechtzeitig daran denken, alle Blumen- und Gemüsebeete als Hochgarten anzulegen. Das hilft, die mühsamen Bück-Bewegungen zu vermeiden. Hochbeete sind zudem gut für kleinere Gärten geeignet, da sie viel Anbaufläche auf kleinem Raum bieten. Die meisten Kräuter gedeihen auch in Töpfen oder Schalen auf der Fensterbank oder der Terrasse.

Bodendecker: Bepflanzen Sie Ihren Garten, den Sie nicht in Hochbeeten angelegt haben, mit Grün, das nicht sehr anspruchsvoll ist und nur wenig Pflege braucht. Bodendecker wie Efeu und Haselwurz verdrängen Unkraut und ersparen weitgehend das Jäten. Jedoch nur dann, wenn sie auch im Winter Blätter tragen.

Zierbäume: Möchten Sie auch auf Bäume in ihrem Garten nicht verzichten, greifen Sie auf Zierbäume zurück. Fächer-Ahorn, Japan-Ahorn, Zierapfel und Zierkirsche behalten ihre runde Krone auch ohne regelmäßigen Schnitt. Auch manche Sträucher werden lieber in Ruhe gelassen, wie etwa Zaubernuss und Glockenhasel.

Spalierobst: Obst muss nicht immer an hohen Bäumen wachsen, sondern kann auch als niedriges Spalierobst angebaut werden. Das ist leicht und schnell zu ernten.

Rasenkantensteine: Zwischen Rasen und Beet können Steine gelegt werden, die das mühselige Schneiden der Rasenkanten nach dem Mähen unnötig machen.

Gartengeräte: Für Senioren gibt es im Handel spezielle Gartengeräte mit ergonomischen Griffen, Teleskopstielen, gepolsterten Kniekissen oder Sprossenleitern mit Geländer und Haltegriffen auf der oberen Plattform. Hilfreich sind auch Gartenrollsitze. Damit können alle Tätigkeiten, die normalerweise im Knien oder Hocken ausgeführt werden müssten, im Sitzen erledigt werden.

Transporthilfen: Schaffen Sie sich Transporthilfen, wie etwa Sack- und Schubkarren, an. Dabei wird der Rücken geschont und die Gefahr eines Sturzes durch zu schweres Tragen verringert. jbr




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt