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Feuerwehr Barksen lädt zum Dielenkuppeln ein

Beispielhaft und herausragend

BARKSEN. Mit 41 Einsätzen in einem Jahr (mehr als die beiden Stützpunktwehren), einer Ausrückzeit von drei Minuten – dürfte die FW Barksen unter den 115 Ortswehren im Landkreis Hameln-Pyrmont absolut einmalig sein.

Ortsbrandmeister Benjamin Ebbighausen mit Geehrten und Beförderten der Ortswehr Barksen. FOTO: ah
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Annette Hensel Reporterin

Die Grundausstattungsfeuerwehr in Barksen ist nicht nur einsatzstark und schnell, sondern verfügt auch über die größte Kinderfeuerwehr (18 Mitglieder aus allen fünf Hohensteindörfern) und die größte Jugendfeuerwehr (16 Mitglieder).

4752 Stunden Dienst haben die 36 Kameraden der Einsatzgruppe, darunter 16 Atemschutzgeräteträger, geleistet. „Was ihr in Barksen, aber auch für die Stadtfeuerwehr geleistet habt, ist beispielhaft und herausragend“, so Bürgermeister Harald Krüger. Ortsbürgermeister Dr. Dieter Claus dankt der Wehr für die geleistete Arbeit. Nebenbei: Die Barksener können auch feiern, etwa beim Dielenkuppeln, an dem im Jahr 2017 35 Ortswehren teilnahmen und das am Samstag, 10. März 2018, eine Neuauflage in der Hohensteindiele erfährt. Auch beim ersten Barksener Oktoberfest und beim Laternenumzug mit 250 Teilnehmern war Superstimmung angesagt.

Bei so vielen Superlativen kann auch die Jahreshauptversammlung nicht „normal“ verlaufen: So sind die Jahresberichte von Kinderfeuerwehrwartin Silvia Ebbighausen und Jugendfeuerwehrwart Lukas Grabbe überaus unterhaltsam: Da wird aus dem „Feuerwehrhaus eine Spielhalle“, wenn die Jungen und Mädchen nicht gerade beim Bezirkswettkampf in rekordverdächtiger Zeit ihren Lauf absolvieren. Rekordverdächtig ist in Barksen übrigens auch die Zahl der fördernden Mitglieder: 159! Fünf Männer sind in der Altersabteilung.

Ortsbrandmeister Benjamin Ebbighausen berichtet, dass die 36 Aktiven im Januar 2017 an drei Tagen hintereinander ausrücken mussten – zur Unterstützung nach Hessisch Oldendorf. Die Barksener waren beim Karnevalsumzug und beim VW-Veteranentreffen zur Stelle und im Herbst infolge des Unwetters und des Flugzeugabsturzes im Einsatz.

„Die Tagesverfügbarkeit in Barksen ist super“, lobt Stadtbrandmeister Karsten Redeker. Er dankt Mark Michallek für die Einführung des Feuerwehrverwaltungsprogramms FeuerOn und Stadtpressewart Tobias Ebbighausen für seine Arbeit, muss aber zugleich mitteilen: „Das TSF-W kann nicht 2018 abgeholt werden.“ „Sehr ordentlich“ – so bringt Jürgen Selle, Kreisabschnittsleiter West, die Leistung der Wehr auf den Punkt und betont, dass er sich „keine Gedanken über den Altersdurchschnitt in Barksen“ mache.

Der Stadtbrandmeister beförderte die Löschmeister Mark Michallek und Lukas Grabbe zum Oberlöschmeister und Oberlöschmeister Maik Michallek zum Hauptlöschmeister. Jürgen Selle ehrte Oberbrandmeister Tobias Ebbighausen und den ersten Hauptfeuerwehrmann Hendrik Felau für 25 Jahre Einsatz in der Wehr, Brandmeister/Geburtstagskind Martin Kallabis-Lex, Stefan Buchmeier und Detlef Schulz für 40 Jahre und Willi Kusche für 60 Jahre. Geehrt wurden auch Edwin Felau, der altersbedingt in die Altersabteilung wechselt, Schriftführer Willrich Wehrhahn, der aus dem Orgateam ausgeschieden ist, Michael Franke für den Druck von Flyern sowie Jürgen Meyer für seine treuen Fahrdienste. Zum Feuerwehrmann des Jahres wurde eine Frau gekürt: Melanie Felau.

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