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Rekordbeteiligung beim Traditionsmarsch / Verärgerung über volle Gräben

Beim Schnatgang in Müsingen zeigen die Jungen den Alten, wo's lang geht

Müsingen (mig). Gerhard Heinrichsmeier, neuer Ortsvorsteher der Gemeinde Müsingen, war ziemlich nervös.

"Das ist mein erster Schnatgang als Ortsvorsteher, ich bin richtig zitterig", meinte er vor dem Gang durch die Gemarkung. Ein wenig Pech hatte Heinrichsmeier mit dem Wetter - aus dem bedeckten Himmel nieselte es ununterbrochen. Davon ließen sich aber rund 40 Müsinger nicht abhalten. Vor dem Dorfgemeinschaftshaus herrschte reger Andrang. "Die Zahl der Teilnehmer ist ein absoluter Rekord", freute sich Heinrichsmeier, der die Wandervögel darauf hinwies, dass er den Schnatgang als "Gemeinschaftsproduktion" betrachtet. Dann drückte er den anwesenden Kindern seine Wegekarte in die Hand. "Ich habe mir überlegt, dass die Kinder uns heute führen sollen", erklärte er. Die freuten sich über die ihnen übertragene Verantwortung und stapften in kleinen Gruppen vorneweg. Wichtigster Kritikpunkt während der Wanderung bis hin zur Kreuzbreite/OBI: Heinrichsmeier möchte die Gräben (beispielsweise an der Bundesstraße) endlich geräumt sehen. "Die sind schon ziemlich voll." Nach einer kleinen Führung durch einen Metallbaubetrieb und einem weiteren Zwischenstopp auf einem Hof, kam die Schar rechtzeitig zum Abendessen wieder am Startpunkt an. Dort warteten weitere 14 Gäste auf den grünen Pinkel - nach dem Essen wurde dann Manöverkritik geübt.




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