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Bei Kindern vom Lande sinkt das Asthma-Risiko

München. Schimmelpilze und Bakterien sind nach einer aktuellen Studie für die bessere Gesundheit von Bauernhofkindern verantwortlich. Das Asthmarisiko sinke, je mehr Umweltkeime ein Kind umgäben, teilt die federführende Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) mit. Auf Grundlage der Forschungsergebnisse könnte langfristig ein Impfstoff gegen Asthma entwickelt werden. Erstmals untersuchten Wissenschaftler nur Lebewesen im Staub von Innenräumen. Dabei verglichen sie Kinderzimmer in ländlichen Regionen miteinander – die einen auf Bauernhöfen, die anderen nicht. Die Studie zeigte, dass Kinder auf Bauernhöfen mit viel mehr Keimen konfrontiert sind. Je vielfältiger der „Mikrozoo“ war, desto stärker sank das Asthmarisiko. Es gebe zwei mögliche Erklärungen, sagte Forschungsleiter Moritz Ege: „Eine Möglichkeit ist, dass es zwar Keime gibt, die Asthma verursachen, aber eben auch gutartige Keime, die diese gefährlichen Keime dann überwuchern.“ Die andere Möglichkeit sei, dass Mikroorganismen zu einer ausgewogenen Keimflora beitragen.



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