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Freibäder in der Samtgemeinde startklar

Bei gutem Wetter ist Ende April Saisonstart

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die beiden Freibäder in der Samtgemeinde Rodenberg sind startklar. Wenn das Wetter mitspielt, soll bereits Ende April geöffnet werden. Zurzeit hängen noch dicke Wolken über dem Deister, und das einzige, das im Becken vor sich hin plätschert, sind die Regentropfen. Im vergangenen Jahr hatte schlechtes Wetter für geringe Besucherzahlen gesorgt. Gute Resonanz gab es aber bei den neu eingeführten Frühschwimmzeiten.

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2007 hatten die Bäder erst Ende Mai/Anfang Juni geöffnet. Ob das in diesem Jahr anders wird, liegt vor allem am Wetter. Umbauarbeiten in Lauenau hatten 2007 den Start im Mineralbad verzögert. Ebenso wie die Sanierung ein Jahr zuvor in Rodenberg hatte das Auswirkungen auf die Besucherzahlen. Aber auch der durchwachsene Sommer verhagelte die Bilanz. "Wir haben letztes Jahr eine schlechte Badesaison gehabt, wegen des schlechten Wetters war das nicht so toll", resümierte Verwaltungsmitarbeiter Reinhard Peter vor dem Ausschuss für Jugend-, Kindergarten-, Sport- und Kulturangelegenheiten des Samtgemeinderates. Positiv sei jedoch die Resonanz auf die Frühschwimmzeiten gewesen. 2007 hatte Rodenberg die Öffnungszeiten verlängert. Montags bis Freitags konntebereits ab 6 Uhr gebadet werden. Bis 20 Uhr war bei schönem Wetter geöffnet. Die Samtgemeinde hatte dazu einen weiteren Schwimmmeister verpflichtet. "Die Frühschwimmzeiten sind sehr gut angenommen worden, die wollen wir auch beibehalten", sagte Peter. Die Bäder würden momentan für die Saison vorbereitet. Ende April könnten Lauenau und Rodenberg öffnen, wenn das Wetter es zuließe. Die Mitglieder der CDU-Fraktion sind anscheinend misstrauisch, was die Beibehaltung der frühen Öffnungszeiten angeht. Die CDU-Ratsherren Udo Meyer und Matthias Schellhaus fragen sich, warum die Stelle des zusätzlichen Schwimmmeisters erneut befristet würde. "Entweder man ist sich der Person nicht sicher, oder die Zeiten sollen wieder gekürzt werden", schlussfolgerte Meyerbeim Sportausschuss. Beides verneinte die Verwaltung. Wie Peter erklärte, habe das arbeitsrechtliche Gründe. Schellhaus schlug vor, der neuen Kraft eine Perspektive zu bieten und sie fest einzustellen. Peter verwies darauf, das Personalangelegenheiten kein Gegenstand öffentlicher Sitzungen seien. Auf Nachfrage versicherte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann, dass nicht geplant sei, die Öffnungszeiten der Bäder wieder zu kürzen. "Ich sehe keinen, der das zurücknehmen will", sagte er über die derzeitige Regelung. Dass dazu eine weitere Arbeitskraft gebraucht werde, sei klar. "Das Arbeitsverhältnis mündet nach zwei Jahren automatisch in eine Festan stel lung", erklärte Heilmann.



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