weather-image
NDZ-Interview mit Multitalent Oli. P / „Ich habe wieder das Singen für mich entdeckt“

Bei „Flugzeuge im Bauch“ kribbelt es noch immer bei den Fans

Seine Karriere begann Oliver Petszokat, so heißt Oli. P mit bürgerlichem Namen, zunächst als Schauspieler 1996 in der RTL-2-Seifenoper „Alle zusammen – jeder für sich“. 1998 spielte er in der RTL-Serie „GZSZ“ den Ricky Marquart und avancierte zum gefeierten Teenieschwarm.

270_008_4885261_eyecatcher_oli_p.jpg

Nachdem seine ersten beiden Single-Produktionen „Liebe machen“ und „Eivissa“ mehr oder weniger floppten, brachte die dritte Veröffentlichung „Flugzeuge im Bauch“ den schon lange herbei gesehnten musikalischen Erfolg – sieben Wochen stand der Song auf Platz 1 der deutschen Charts und erklomm zur gleichen Zeit auch den Pop-Thron in Österreich und der Schweiz. Wenig später wurde „I Wish“ ein Top-2-Erfolg, während „So bist du“ erneut Platz 1 erreichte – Oli. P schwamm auf einer Welle des Erfolges.

Dafür gab es unter anderem 1998 und 1999 den „Bravo Otto“ in Gold und 1999 für „Flugzeuge im Bauch“ den „Echo“ für den erfolgreichsten nationalen Song des Jahres. Dass er genau diesen Hit einmal auf dem Ballermann singen würde, ist für ihn heute ein kleines Wunder.

„Es ist schon verrückt, dass ich gleich im Bierkönig auf der Bühne stehe und meine Songs performe, denn typische Ballermann-Mucke ist das ja gerade nicht, was die Leute hier gleich zu hören bekommen. Aber es funktioniert, einfach geil“, freute sich Oli, der wenig später einen der heißesten Balearen-Party-Tempel aufmischte.

2 Bilder
Tubist Andreas Hofmeier ist Universitätsprofessor in Salzburg,

Auf den Gedanken, es einmal auf Spaniens Partymeile Nr. 1 als Sänger zu versuchen, brachte ihn Ballermann-Star und Promi-Cutter „Tim Toupet“, der schon seit Jahren lieber zum Mikro, als zur Schere greift. Mit Hits wie dem „Fliegerlied, „Vater Abraham“ oder „Ich bin ein Döner“ gehört der Kölner schon seit Jahren zu den Top-Interpreten der Party-Szene.

Oli: Ich habe wieder Spaß an der Musik gefunden, wohin die Reise geht – einfach mal abwarten. Zurzeit bekunden mehrere Plattenfirmen ihr Interesse, mit mir zusammenzuarbeiten. Mir geht es auch nicht mehr darum, meine früheren Erfolge zu toppen, denn so eine Glückssträhne hast du nur einmal im Leben.

Der sympathische Entertainer fuhr schon damals mehrgleisig – spielte unter anderem 2001 mit Katja Riemann in dem Film „Girl“, 2003 die Hauptrolle in „Motown“, wirkte als Co-Moderator in mehreren „Big Brother“-Staffeln mit, nahm bei „Stars auf Eis“ teil und gewann mit seiner Partnerin Kati Winkler. Zuletzt sah man ihn in der Daily Soap „Hand aufs Herz“. Trotz seiner Vielseitigkeit fällt es Oli. P schwer, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren.

Oli: Natürlich hat mir die Serienarbeit viel Spaß gemacht. Du arbeitest Tag für Tag mit einem Team zusammen, das im Laufe der Zeit freundschaftlich zusammenwächst und auf das du dich hundertprozentig verlassen kannst. Wiederum ist es auch schön, einen Kinofilm zu drehen, plötzlich mit neuen Schauspielern zusammenzuarbeiten, langjährige Erfahrungen der Kollegen für dich zu nutzen. Ohwohl das Musikbusiness oft sehr hektisch und immer voller Überraschungen steckt, bietet es doch immer noch Herausforderungen. Es ist schon spannend, die Reaktionen der Fans zu testen, wenn eine neue Produktion von dir auf dem Markt veröffentlicht wird. Geht es Richtung Charts oder floppt die ganze Sache.

Auch als Moderator ist Oli. P ein gern gesehener Gast in der TV-Landschaft. Mit seinen witzigen, fachkundigen Kommentaren setzte er Sendungen wie „5 gegen 5“ (RTL 2), „Singing Bee“ (ProSieben), oder „Popstars“ (ProSieben) seinen eigenen unverkennbaren Stempel auf.

Oli: Gerade war ich als Moderator der „Pokémon Day 2011-Tour“ von Nintendo in zehn deutschen Städten unterwegs. Jeden Tag mehr als 6000 Kids vor der Bühne – einfach gigantisch. Hier moderierst du jeden Tag vor einem großen Publikum – dadurch wächst natürlich auch dein Bekanntheitsgrad.

Oli. P – ein viel beschäftigter Künstler, der sich nach seinen musikalischen Erfolgen nicht ausgeruht hat, sondern kontinuierlich sein Talent für die unterschiedlichsten Projekte genutzt hat.

„Wer rastet, der rostet“ – eine Weisheit, die sicher nicht für Oli. P gilt.

Insbesondere die Girls hatten bei Oli. Ps

Auftritt im Bierkönig „Flugzeuge im Bauch“.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt