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Bei den Müllern wünscht man sich Glück zu

Bei der holländischen Windmühle

Autor:

Flavio Scannapieco, 3 c der Grundschule Bad Münder

Tündern. Laurin hatte uns zuvor schon so viel über die Mühle seines Opas erzählt. Wir sind mit Fahrgemeinschaften gefahren. Wir waren aufgeregt. Wir durften noch nicht die Mühle sofort betreten. Wir hatten den Termin erst um 10 Uhr. So lange waren wir an der Weser und haben etwas über die Mühle gemalt. Danach haben wir noch an der Weser gespielt. Endlich durften wir in die Mühle. Da war die Königswelle. So heißt die Stange an dem Mühlstein. Ich war sehr aufgeregt. Der Müller, Herr Lampe, hat uns über verschiedene Mühlensorten erzählt. Dann sind wir eine Etage höher gegangen. Und noch eine Etage höher bis zur letzten Etage. Dabei haben wir ein Lied gesungen: Das Wandern ist des Müllers Lust. Das bedeutet, dass jeder Müller von Mühle zu Mühle wandern musste, um nach Arbeit zu suchen. Dann hat uns Herr Lampe noch ein bisschen von dem Blitzeinschlag von 1981 erzählt. Nach dem Einschlag war das ganze Dach weg. Er erzählte uns, dass er an diesem Tag unter dem Kirschbaum saß, um für sein Kind Kirschen zu pflücken. Dabei fiel er vom Baum und hat sich den Arm gebrochen. Ich war sehr gespannt, weil der Müller das Mühlrad zum Drehen bringen wollte. Die Mühle dreht sich nicht mehr durch den Wind, sondern durch einen Motor. Er hat den Motor gestartet und hat die Räder zum Drehen gebracht. Herr Lampe hat uns erzählt, dass die Flügel verschiedene Formen haben. Die Schere bedeutet Glück und das Kreuz bedeutet Pech. Wenn ein Müller das Kreuz sieht, weiß er, dass in der Mühle ein Unglück passiert ist. Zum Beispiel ist jemand gestorben. Als Begrüßung sagen die Müller: Glück zu. Die Mühle gibt es schon seit 1803. Es war sehr interessant für mich. Ich hoffe, Laurin bekommt die Mühle mal.

Max Brodtmann und Johanna Oelze aus der 3 c haben den Besuch der Klasse mit der Kamera festgehalten.




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