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Behindertengerechte Haltestellen

Bad Münder. An der Klein Sünteler Straße wird gearbeitet. In dieser Woche haben die an sechs Bushaltestellen geplanten Grundsanierungen begonnen. Die 170 000 Euro teure Maßnahme kostet die Stadt nichts, sie wird durch ein Förderprogramm von der Landesnahverkehrsgesellschaft und dem Landkreis getragen – primär geht es um eine behindertengerechte Ausstattung der Stationen.

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Diese Baustelle soll bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein, sagt Dirk Hitzemann, Fachdienstleiter Hochbau. Die nächsten Projekte in der Kernstadt sollen dann zügig in Angriff genommen werden, sodass die Maßnahme bis Ende des Jahres abgeschlossen ist.

Betroffen sind die Haltepunkte Rahlmühler Straße (jeweils auf einer Straßenseite) sowie die Stationen Feuerteich und Deisterbahnhof (in beide Fahrtrichtungen). In Klein Süntel wurde aufgrund der Arbeiten nur einige wenige Meter hinter der Baustelle eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Besonderes Augenmerk haben die Planer auf Barrierefreiheit und behindertengerechte Gestaltung gelegt. So werden zum Beispiel taktile Leitlinien auf der Pflasterfläche dafür sorgen, dass Sehbehinderte die Bordsteinkante erkennen beziehungsweise mit ihrem Stock ertasten können. Für einen problemloseren Ein- und Ausstieg wird der Bordstein zudem angehoben.

In Klein Süntel wurde das Wartehäuschen aus Waschbeton bereits gestern abgerissen. Hier soll eine neue Wartehalle aus Glas aufgestellt werden. „Neben der schöneren Optik ist das vor allem wichtig, damit die Busfahrer aus der Entfernung bereits erkennen können, ob sie anhalten müssen, um Gäste einsteigen zu lassen, oder nicht“, erklärt Hitzemann.

Zu der Maßnahme gehören auch neue Hinweistafeln – neben den Aufbauten wird auch das Straßenpflaster instand gesetzt und den modernen Anforderungen sowohl funktionell als auch optisch angepasst.col

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