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Haus des Kindes richtet integrative Krabbelgruppe ein / Geeignetes Domizil gesucht

Bedarf steigt -15 zusätzliche Krippenplätze

Bückeburg (rc). Das Haus des Kindes will eine zweite Krabbelgruppe einrichten und damit - auch in Absprache mit der Stadt Bückeburg - zusätzliche Plätze für die Betreuung von ein- bis dreijährigen Kin dern zur Verfügung stellen. "Bedarf für eine ganze Krippe gibt es nicht", sagte der Leiter des Hauses des Kindes, Ulrich Harste, auf einer Pressekonferenz, "wohl aber Bedarf für eine zweite Gruppe".

15 Plätze soll die neue Gruppe habe. Drei bis vier dieser Plätze sollen - landkreisweit - für Kinder mit frühkindlichen Spracherwerbsstörungen zur Verfügung gestellt werden: eine integrative Gruppe also, in der begleitende Therapie mit Psychologen und Logopäden angeboten wird. Das Gesundheitsamt des Landkreises habe sich in ersten Gesprächen "interessiert" gezeigt, sagte Harste. Nun seien weitere Gespräche und Abstimmungen erforderlich. Das Haus des Kindes - seit über 30 Jahren als integrativer Kindergarten für Kinder mit Sprachstörungen am Markt - habe einen steigenden Bedarf festgestellt. "Wenn die Kinder mit vier oder fünf Jahren zu uns kommen, ist es oft schon zu spät für eine Therapie." Das Haus des Kindes hat bereits seitüber 30 Jahren auch Erfahrung mit einer Krabbelgruppe. Bei den "Mäusen" werden jährlich zwölf Kinder im Alter zwischen ein bis drei Jahren betreut. Da entsprechende Erfahrungen gesammelt werden konnten, versteht sich das Haus des Kindes inzwischen als das Schaumburger Kompetenzzentrum für die Arbeit mit unter dreijährigen Kindern. Die Einrichtung bietet unter anderem durch ihre in Jahrzehnten erfahrenen Erzieherinnen Fortbildungen an und versteht sich als Anlaufstelle für die Krippenerziehung. Dem Haus des Kindes liegen bereits erste Anfragen für die Krippenplätze vor, sodass zum Kindergartenjahr 2008/2009 an den Start gegangen werden könnte. Harste drückt allerdings noch ein gravierendes Problem: Im Haus des Kindes ist kein Platz für eine zweite Krabbelgruppe. Gesucht wird daher eine größere Wohnung, möglichst nah an der Einrichtung an der Bahnhofstraße, damit Personal und Verwaltung Hand in Hand arbeiten können. Allerdings muss die Wohnung gewisse Voraussetzungen erfüllen. Neben einem Gruppenraum, der um die 45 Quadratmeter groß sein sollte, werden drei bis vier weitere Räume sowie eine Toilette für Erwachsene und eine Toilette für Kinder gebraucht. Dazu muss die Wohnung ebenerdig sein und über ein Außenspielgelände verfügen. "Nicht wenig", räumte Harste ein, der auch auf leerstehende Firmengebäude setzt. Notwendige Investitionen könnten künftige Vermieter mit der Stadt absprechen, machte Harste schmackhaft. Mieter der Wohnung wird die Stadt, das Haus des Kindes wird Träger der zweiten Krabbelgruppe. Betreut werden soll in der Gruppeübrigens nach festen Betreuungszeiten und nicht nach Bedarf. Geöffnet werden soll von 7.30 bis 16.30 Uhr. Und auch Fachpersonal - zwei Erzieherinnen, möglichst mit einschlägigen Erfahrungen in der Betreuung von Kleinkindern - wird ebenfalls noch gesucht. Weitere Auskünfte bei Ulrich Harste: (0 57 22) 90 90 -10.




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