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Becker (SPD) sieht Schmidt (CDU) im Abseits

Landkreis (ssr). „Mit dem Versuch, seinen persönlichen Wahlkampf mit einem Frontalangriff auf den heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Heiner Bartling zu eröffnen, manövriert der CDU-Landtagskandidat Mike Schmidt seine Partei ins politische Abseits.“ So hat der Schaumburger SPD-Chef und Landtagskandidat Karsten Becker in einer Pressenotiz auf die Attacke von Schmidt reagiert.

Der CDU-Kandidat hatte während des jüngsten Kreisparteitags der Union sinngemäß angemerkt, der frühere Landesinnenminister Bartling kümmere sich nicht um Belange seines Schaumburger Wahlkreises (wir berichteten).

Schmidt habe völlig recht, dass Schaumburger Interessen von der CDU/FDP-Landesregierung seit 2003 nicht gehört würden, so Becker. Es sei aber keineswegs so, dass diese Interessen nicht formuliert worden seien. Die CDU-geführte Landesregierung habe diese Interessen vielmehr bewusst ignoriert.

Es sei die CDU-Landesregierung gewesen, die nacheinander den Sitz wichtiger Behörden wie der Leitung der staatlichen Hochbauverwaltung sowie des Katasteramtes von Schaumburg nach Hameln verlegt und die Schaumburger Polizeiinspektion Nienburg zugeordnet habe, so Becker.

In der Folge seien die Schaumburger Landtags-Wahlkreise zerschlagen und Teilbereiche den Landkreisen Nienburg und Hameln zugefügt worden. Diesen „für Schaumburg fatalen Organisationsentscheidungen“, denen eine Reihe wichtiger Arbeitsplätze zum Opfer gefallen seien, hätten die SPD-Abgeordneten entschieden widersprochen. Becker nannte zudem das Nein für IGS-Anträge.




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