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Feuerwehren veranstalten Knutfeuer, auf denen Weihnachtsbäume bei Bratwurst und Glühwein verbrannt werden

Baum-Abholservice? In den Ortsteilen kein Problem

Bad Münder (st). Jetzt, da sich der Stress der Weihnachtszeit und des anschließenden Jahreswechsels so langsam gelegt hat, denken viele Münderaner über die Entsorgung ihres Weihnachtsbaumes nach. Während Kernstädter die vertrocknete Tanne zur Kompostierungsanlage bringen müssen, hat sich in vielen Ortsteilen in den vergangenen Jahren die Tradition der Knutfeuer etabliert. Meist organisiert von den Feuerwehren holen Freiwillige die Bäume direkt an der Haustür ab und bringen sie zum Brennplatz, wo die Bäume dann in den Abendstunden in geselliger Runde verbrannt werden.

Die Bäume eines ganzen Ortsteils landen auf einem Haufen und werden angezündet, wenn es dunkel wird. Vorher darf Waldi noch ein

In Flegessen hat die Jugendfeuerwehr die Organisation des Festes übernommen, sich im vergangenen Jahr Geld für das Sommerzeltlager in Finnland verdient. Die zweite Auflage mit Unterstützung der aktiven Wehr startet in diesem Jahr am Sonnabend, 15. Januar, um 8 Uhr mit dem Einsammeln der Bäume, das Feuer wird gegen 15 Uhr am Feuerwehrhaus entzündet. „Wir machen das für die drei Ortsteile Flegessen, Hasperde und Klein Süntel“, sagt der stellvertretende Jugendleiter Sebastian Koscholke. Mit dem Verkauf von Getränken und Gegrilltem plus ein paar Spenden der Baumbesitzer bleibe am Ende ein bisschen was für die Jugendwehr über, so Koscholke.

Wolfgang Hornung, stellvertretender Ortsbrandmeister der beberschen Wehr, freut sich schon auf das Knutfest. „Das ist mal eine Abwechslung, und die Menschen freuen sich, dass sie so einfach ihre Bäume loswerden.“ Die Aktion werde gut angenommen, am Ende brennen viele Bäume in einem Container am Feuerwehrhaus. In Beber beginnt das Fest am Freitag, 14. Januar, um 18 Uhr, die Abholung startet um 15 Uhr.



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