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Neubau würde rund 600 000 Euro kosten / Standort in Pohler Gewerbegebiet In der Masch angestrebt

Bauhof in Lauenau platzt aus allen Nähten

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Der Bauhof in Lauenau wird wohl in absehbarer Zeit umziehen. Die Samtgemeindeverwaltung befürwortet einen Standort im Pohler Gewerbegebiet In der Masch, wo sie ein Grundstück erworben hat. Der Neubau könnte bereits im Spätsommer 2007 begonnen werden und würde rund 600 000 Euro kosten.

Bauhofleiter Martin Meier erklärt den Ratsmitgliedern (hier Brig

Der Ausschuss für Planungs-, Bau- und Umweltangelegenheiten des Samtgemeinderates hat sich vor Ort über die Situation informiert. Der Bauhof am alten Rathaus in Lauenau platzt aus den Nähten. Wie der Leiter, Martin Meier, mitteilt, sind Maschinen, Gerätschaften und Fahrzeuge zurzeit an mehreren Stellen in derSamtgemeinde verteilt untergebracht. Ein wirtschaftliches Arbeiten sei so kaum möglich. Ein Umbau des derzeitigen Standortes wird von der Verwaltung nicht für sinnvoll gehalten. Wie Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann den Ausschussmitgliedern erklärte, steht der Gebäudekomplex an der Rodenberger Straße unter Denkmalschutz. Zudem müsse auf dem Gelände ein Ölabscheider eingebaut werden. "Das kostet dann richtig Geld", so Heilmann. "Wenn es nach den Vorstellungen der Verwaltung ginge, würden wir den Bauhof gerne hier ansiedeln", sagte Heilmann im Pohler Gewerbegebiet, In der Masch. Eine 60 mal 15 Meter lange Durchfahrtshalle in Wellenprofil-Bauweise könnte die Platzprobleme lösen und dazu noch die Kleiderkammer der Feuerwehr unterbringen und Geräte, die die Freiwilligen Wehren nicht ständig benötigen. So wäre der Standort bei einer Zusammenarbeit - beispielsweise im Hochwasserschutz - auch als Stützpunkt geeignet, argumentierte Heilmann. Die Finanzierung sollüber zwei Jahre bewältigt werden, ohne dass Kredite aufgenommen werden müssen, erklärte der Verwaltungschef. Auch die Samtgemeindeumlage werde davon nicht berührt. Im Gegenteil. Heilmann hat vor, die Umlage zum Jahr 2008 erneut zu senken. Die Kosten für den Neubau schätzt die Verwaltung auf rund 600 000 Euro. "Wir können im Spätsommer 2007 anfangen", so Heilmann. Die Baustelle könne als Winterbau betrieben werden. Das erhöhe die Chancen, eine Baufirma mit genügend Kapazitäten zu finden. Außerdem nütze das den ansässigen Firmen auch in der Wintersaison für genügend Beschäftigung ihrer Mitarbeiter zu zu sorgen. Der alte Standort des Bauhofs solle nach Ansicht der Verwaltung später verkauft werden.

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