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Streuer für Traktor von Friedrich Biesterfeld umgerüstet / 70 Tonnen Salz-Sand-Gemisch im Vorrat

Bauhof Auetal: Der Winter kann kommen

Rehren (la). Der Bauhof der Gemeinde Auetal ist bestens auf den ersten Wintereinbruch vorbereitet, der in den nächsten Tagen erwartet wird. 70 Tonnen Salz-Sand-Gemisch sind auf dem Gelände gelagert. "Da der letzte Winter recht mild war, haben wir noch einiges an Streuvorrat gehabt. Trotzdem haben wir das Lager jetzt noch etwas aufgestockt, denn noch sind die Preise niedrig", erklärte Manfred Spenner vom Bauhof.

Für den neuen Unimog hat die Gemeinde einen modernen Streuer angeschafft, der das Salz-Sandgemisch sparsam aber wirksam auf die Straßen bringt. Der "alte" Streuer wurde umgerüstet, damit er auf den Traktor von Friedrich Biesterfeld passt. Gestern hat der Landwirt, der gemeinsam mit Karl-Ludwig Oldendorf, den Winterdienst im westlichen Auetal übernimmt, das neue Gerät abgeholt. "Damit sind wir gut gerüstet", freute sich Biesterfeld. Das Streugut wird bei Bedarf beim Bauhof aufgeladen. Dann streuen Biesterfeld und Oldendorf die Straßen in Poggenhagen, Borstel, Rolfshagen und Bernsen. Im östlichen Auetal sind Mitarbeiter des Bauhofs für den Winterdienst zuständig. Morgens um 5 Uhr rücken die Streufahrzeuge in der Regel aus, um zunächst die Hauptverbindungsstraßen freizuräumen. "Wir wollen schließlich die vorgeschriebenen Zeiten einhalten, genau wie wir es von den Bürgern auch verlangen", erläutert Spenner. Wenn nötig wird sogar rund um die Uhr gearbeitet. "Da gibt es für uns keine festen Zeiten. Wir arbeiten ganz nach Bedarf", so Spenner. Neben dem Unimog und dem Traktor, die beide nicht nur mit Streuern, sondern auch mit einem Schneepflug ausgestattet sind, ist auch das Multifunktionsfahrzeug, der "Holder", der Gemeinde Auetal im Wintereinsatz. Ausgestattet mit einem Schneepflug und einem Sandvorrat, werden mit ihm die Geh- und Radwege geräumt. "Wir sind bestens für den Winter gerüstet, aber wir hoffen natürlich, dass wir wenig Schnee und Eis bekommen. Schließlich ist der Winterdienst für die Gemeinde nicht billig", so Spenner.




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