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Bauhof-Mitarbeiter verstärkt an Grundschulen und in Kitas im Einsatz / Nur enges Zeitfenster für Arbeiten

Bauen statt pauken: In der Ferienzeit wird saniert

Bad Münder (jhr). Die Sommerferien gehen ins letzte Drittel und in den Schulen herrscht gähnende Leere. Normalerweise. An der Grundschule Bad Münder jedoch wird weiterhin gearbeitet – hier ist zurzeit keine aber keine Kopfarbeit fürs Einmaleins oder fürs Diktat gefragt, sondern vielmehr körperliche Arbeit. Die Haupttreppe zum Schulhof wird saniert, und Bernd Tiedke und seine Kollegen vom Bauhof müssen sie dafür nicht einmal sperren. „Sind ja Ferien, läuft ja keiner rein und raus“, sagt Tiedke.

Geht nur in der Ferienzeit ohne Behinderungen: Bernd Tiedke verfugt die Treppe der Grundschule zum Schulhuf.  Foto: jhr

Ferienzeit ist Bauzeit, das gilt auch für Bad Münder alle Jahre wieder. Allerdings weist Michael Elsner vom Fachdienst Hochbau darauf hin, dass die Kapazitäten des Baubetriebsamtes begrenzt und die Erwartungshaltungen in Schulen und Kindertagesstätten hoch sind. „Natürlich wollen alle Einrichtungen die Ferienzeit nutzen, um Reparaturen und Sanierungen durchführen zu lassen. Aber auch viele Mitarbeiter im Baubetriebsamt haben schulpflichtige Kinder und sind auf die Ferienzeit angewiesen“, macht er deutlich. Was die Situation nicht gerade erleichtert: Die Personaldecke im Bauhof werde stetig dünner, nicht jeder Mitarbeiter könne mit jeder Aufgabe betraut werden. „Mal ist ein Elektriker gefragt, dann der Maurer, dann muss Parkett verlegt werden. Zum Glück sind viele Mitarbeiter sehr flexibel“, sagt er. Problematisch wird es, wenn für kurzfristige Reparaturen externe Firmen beauftragt werden müssen – nicht zuletzt, weil die finanzielle Lage der Stadt so etwas kaum zulässt.

Gearbeitet und saniert wird derzeit auch an der Grundschule Bakede und im Kindergarten Hachmühlen. Im Kindergarten Hamelspringe wird der Eingangsbereich neu verfliest, die Kita Arche Noah braucht einen neuen Fußboden, in der Kita Martin Schmidt muss Parkett gelegt werden. Dass es nicht allen Verantwortlichen schnell genug geht, gehört für Elsner inzwischen zum Geschäft. „Die ersten Beschwerden sind schon da.“



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