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Seit 29. Juni am Marktplatz 5: Zwei Tagesmütter betreuen bis zu acht Kleinkinder

Basteln, Kneten, Einkaufen: Bei der "Schnullerbande" wird's nie langweilig

Rinteln (sb) . "Wir sind die Kinder der Schnullerbande und wir sind froh, froh, froh!" So klingt es morgens im "Winnie Pooh"-Zimmer der "Schnullerbande", die seit wenigen Wochen in den Räumen am Marktplatz 5 untergebracht ist.

Am Stammtisch des Vereines "Initiative Tagesmütter Rinteln" lernten sich die Tagesmütter Angela Weeke und Daniela Rehling kennen und kamen kurzerhand auf die Idee, Kinder in einer richtigen Einrichtung statt in den eigenen vier Wänden zu betreuen. Gesagt, getan: Kurz darauf wurden die sechs entsprechenden Räume angemietet, kindgerecht eingerichtet und schließlich am 29. Juni eröffnet. "Die Räumlichkeiten waren gar nicht so leicht zu finden", berichtet Daniela Rehling. "Nicht jeder Vermieter freut sich über Kleinkinder im Haus." Mittlerweile haben sich die beiden Tagesmütter dort "ganz gut eingelebt". Höchstens acht Kinder im Alter zwischen eins und sechs Jahren können die beiden Frauen gleichzeitig betreuen, das schreibt das Jugendamt vor. "Die Zeiten der Betreuung richten sich dabei ganz individuell nach den Wünschen der Eltern", erklärt Angela Weeke weiter. Die Schnullerbande hat von 7.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, aber auch Früh- und Spätdienst werden angeboten. "Generell", schildert Rehling, "ist es aber natürlich besser, wenn die Kinder am Anfang öfter in der Woche kommen - vor allem zur Eingewöhnung." Übrigens bieten die beiden auch einen "Notfalldienst" an, wenn die Eltern beispielsweise kurzfristig zum Arzt müssen. Das tägliche Programm der Schnullerbanden-Kinder ist abwechslungsreich: Neben den "Klassikern" wie Basteln oder Kneten geht die Gruppe zum Spielplatz oder zur Vorlesestunde in die Bücherei, kauft gemeinsam für das Mittagessen ein oder besucht die Rintelner Feuerwehr. Ansonsten wird mit dem unzähligen Spielzeug gespielt und auch das Mittagsschläfchen darf nicht fehlen. Und wenn es mal Ärger oder Streit gibt? "Dann", schmunzelt Weeke, "geht's ab auf die Ruhebank!" Die beiden haben ein- bzw. zweijährige Erfahrung als Tagesmutter. Solange haben sie nämlich Kinder zu Hause betreut. Aber auch die neue Regelung hat viele Vorteile: "Jetzt haben wir einen richtigen Arbeitsplatz", sagt Rehling. Und Weeke fügt lachend hinzu: "Außerdem liegt zu Hause jetzt nicht mehr überall Spielzeug rum." Termin: Am 20. September findet in der Kulisse Herbstbasar statt. Kleidung, Spielzeug, alles kann verkauft werden. Die Standgebühr von drei Euro kommt der Schnullerbande zugute.




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