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„ILS Delta“ – Soulig angehauchte Songs, die unter die Haut gehen

Band benennt sich nach Bach

Rinteln/Rosenhagen. „Ein Traum für uns wäre es, wenn wir unsere Musik irgendwann mal im Radio hören“, verrät Britta Aichele, Sängerin der vor drei Jahren gegründeten Band „ILS Delta“, die mit diesem Wunsch freilich nicht allein steht. Denn die Hoffnung, mit den eigenen Songs eines Tages groß rauszukommen und in einer Liga mit all den bekannten Namen des Musikbusiness’ zu rangieren, hegen viele passionierte Musiker. Ob solche Träume in Erfüllung gehen, hängt außer von der Qualität der selbstgeschriebenen Kompositionen und dem persönlichen Ehrgeiz allerdings auch davon ab, ob man mit dem eigenen Produkt zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Und dann auch noch davon, dass man das erforderliche Quäntchen Glück hat, um sich aus der breiten Masse der ebenfalls talentierten Bands abzuheben.

Autor:

Michael Werk

Ein erster Platz beim Musikwettbewerb „Made in Schaumburg“ am Freitag, 13. März im Rintelner Brückentorsaal wäre in diesem Kontext sicherlich keine schlechte Visitenkarte, weshalb die 37-jährige Lüdersfelderin bei dessen Veranstalter einfach mal eine Bewerbung für „ILS Delta“ eingereicht hat und mit ihren fünf Bandkollegen jetzt sogar zu den insgesamt zehn Finalisten des diesjährigen Wettbewerbes gehört.

„Wir möchten ja mit unserer Musik gehört werden, und dieser Wettbewerb bietet die tolle Chance, dass man eine professionelle CD-Produktion mit der eigenen Musik bekommt, wenn man hier gewinnt“, erklärt Britta Aichele.

Im Falle von „ILS Delta“ wären das Silberlinge mit „soulig angehauchten“ Songs der Stilrichtung Rock, Pop und Blues, die Lothar Weinert, der Frontmann (Gitarre und Gesang) der Band, komponiert und arrangiert hat, wobei bei den Arrangements mitunter aber auch Stefan Decker (Keyboard) die Hand im Spiel hat. Als Inspiration dienen ihnen musikalische Vorbilder wie Jimi Hendrix, Eric Clapton, Phil Collins, Chris Rea und nicht zuletzt AC/DC.

Nach dem kleinen Bach Ils, in dessen Nähe ihr in Rosenhagen gelegener Proberaum zu finden ist, hat sich die Band „ILS Delta“ benannt. pr

„Manche Stücke schreibt man in zwanzig Minuten und für manche braucht man Jahre“, erklärt Weinert. So oder so seien es jedoch autobiografische Erlebnisse, persönliche Lebenseinstellungen und gesellschaftliche Entwicklungen, die sie in ihren Songs verarbeiten. In dem bereits vor drei Jahren entstandenen Lied „Mr. Soul- shaker“ etwa gehe es um Religionsfreiheit, Toleranz und darum, dass alle Menschen in einem Boot sitzen – Themen, die durch die Konflikte in der Welt eine besondere Aktualität haben.

„Wir wollen die Menschen mit unserer Musik unterhalten, erfreuen und tief berühren“, ergänzt Weinert, und verrät ebenfalls, dass es schon toll wäre, tatsächlich mal im Radio gespielt zu werden. Mit der Bewerbung beim Musikwettbewerb „Made in Schaumburg“ seien er und die anderen „ILS Delta“-Musiker von ihrer Bandkollegin Britta Aichele jedoch positiv überrascht worden. Die Chance, die sich ihnen bietet, möchten sie natürlich schon ergreifen und dementsprechend werden sich „ILS Delta“ – dazu gehören noch Bernd Westphal (Gitarre und Gesang), Eckhard Geiger (Bass) und Winfried Koziol (Schlagzeug) – ordentlich ins Zeug legen, um die Jury mit ihrer handgemachten Musik zu überzeugen. Dabei können sie nicht zuletzt auf ihre langjährige Erfahrung als Musiker zurückgreifen, die bei den sechs Bandmitgliedern bis in die frühe Jugend zurückreicht, so Weinert.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Britta Aichele im Jahr 2012 bereits als Sängerin bei einem Schlagerwettbewerb gewonnen hat, in dessen Endrunde sie einen Titel des Duos „Rosenstolz“ („Ich geh in Flammen auf“) gesungen hatte. Man darf also gespannt sein.




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