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Bananen und Schweiß: Die Versorgungsposten beim „ProAm“-Rennen

HAMELSPRINGE/EGESTORF. Ordentlich strampeln mussten sie, die Teilnehmer des Radrennens „ProAm Hannover“. Die NDZ war dabei – und hat die Streckenposten in Hamelspringe und Egestorf begleitet.

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CHRISTOPH HUPPERT UND GERT MENSING

Gero Vierhuf aus Hamburg kommt bei brütender Hitze am Verpflegungspunkt Kösterbrink an. „Geht nicht so gut“, keucht er schweißüberströmt und gönnt sich einige Momente Pause. „Die sind sauschnell angefahren und ich habe überpaced“, erklärt er. Mark Wehmann und Martin Richter aus Hannover stoppen dagegen nur kurz. „Alles bestens. Super abgesperrte Strecke, vorbildliche Organisation der lokalen Vereine. Leute, ihr seid spitze!“ Und schon sind die beiden Richtung Niensteder Pass entschwunden.

Am Kösterbrink herrscht derweil Volksfeststimmung. Die 150 Bratwürste, die Lukas und Torsten fachmännisch grillen, finden ebenso reißenden Absatz wie das von Sonja Stander, Florian Schwitzky und Christian Hoppe ausgeschenkte Bier. „Für die Radler gibt’s Bananenstücke und allerbestes Hamelspringer Quellwasser“, sagt Ortsbrandmeister Sebastian Gollin. Auch Stadtbrandmeister Carsten Koch lobt den Einsatz der 15 Helfer von Orts- und Jugendwehr sowie TSV. Einen Sonntagmittag lang herrscht ein Hauch von Tour de France in Hamelspringe.

Auch die kleine Helene, die zwar erst zwei Jahre alt ist, aber ihr kleines Rad schon beherrscht, applaudiert wie wild. Immer wieder treffen kleine und große Gruppen von Rennsportlern ein. Während die Spitzenfahrer nur schnell in der Fahrt eine Plastikflasche aufnehmen, lassen sich die Herrn hinten im Feld von Sandra Ljamsin und Christiane Stabel etwas intensiver umsorgen. Ganz Scharen durstiger Fahrer bilden sich um die beiden Damen.

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Zahlreiche Zuschauer reihen sich an der Dorfstraße und An der Aue in Egestorf, als der führende Radfahrer um 12.51 Uhr die rund einen Kilometer lange Strecke durch den Ortsteil passierte. Gut eine Minute später kommt das erste Verfolgerfeld – und ganz am Schluss die Polizei mit der grünen Fahne und dem „Besenwagen“. Ausgerechnet dem vorletzten Fahrer passiert hier um 13.31 Uhr ein Sturz – vielleicht auch abgelenkt durch die vielen jubelnden Zuschauer am Straßenrand, die jede Gruppe mit Applaus und Laola-Wellen begrüßen. In Egestorf haben die Feierlichkeiten am Feuerwehrhaus bereits morgens begonnen – bei Gegrilltem, Kaffee und Kuchen. Auch an der Aue haben Anwohner Pavillons aufgebaut. Die Feuerwehr sichert die Straßen. „Selbst an Feldwegen haben wir Posten aufgestellt, berichtet Feuerwehr-Sprecher Marco Klose. Einige Male müssen Ehrenamtlichen die Polizei rufen, um Fahrzeuge, die durch die Sperrung schlüpften, von der Strecke zu lotsen. Zumeist handelt es sich dabei um ortskundige Anwohner.



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