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Politik macht Weg für Nachnutzung der Astrid-Lindgren-Schule frei / Kreis kündigt Bieterverfahren an

Bald Büros und Wohnungen auf Schulgelände?

Bad Münder (jhr). Auf der Suche nach einer Nachnutzung für die Gebäude der Astrid-Lindgren-Schule ist der Landkreis offenbar ein gutes Stück weitergekommen. So weit, dass jetzt die Politik in Bad Münder die Weichen für eine Änderung des für das Schulgelände gültigen Bebauungsplanes gestellt hat.

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Während sich beim Landkreis als Eigentümer des Areals die zuständigen Mitarbeiter mit Details zu den Interessenten noch bedeckt halten und darauf verweisen, dass voraussichtlich in der kommenden Woche ein öffentliches Bieterverfahren für das Gelände ausgeschrieben wird, musste die Politik in Bad Münder für ihre Entscheidung bereits von der Verwaltung mit Einzelheiten versorgt werden. Demnach beabsichtigt ein Interessent, gleich mehrere verschiedene Einrichtungen im ehemaligen Schulgebäude unterzubringen – etwa ein Ingenieurbüro für Maschinenbau und Elektrotechnik und eine Fachredaktion für Film und Fernsehen, aber auch eine Bildungsakademie für Epigenetik, einen relativ neuen Zweig der Biologie. Neben einem Lagerraum für empfindliche Maschinenbauteile sollen auch Wohnungen auf dem Gelände entstehen.

Die Änderung des bestehenden Bebauungsplanes macht den Weg für die angedachte Nutzung frei – bislang ist das Areal als „Sondergelände Schule“ ausgewiesen, in der Nachbarschaft befinden sich Flächen für Wohnen, „nicht störendes Gewerbe“ und auch ein Spielplatz, der in den Plänen der Stadt als öffentliches Grün geführt wird. Für das bisherige Schulgelände soll ein Mischgebiet ausgewiesen werden. Die Mitarbeiter der Verwaltung gehen davon aus, dass die Zulassung von Wohnen und „nicht störendem Gewerbe“ die Nutzung der benachbarten Grundstücke, insbesondere die Nutzung für Wohnungen, nicht beeinträchtigt. Die Übernahme der Planungskosten soll von den Interessenten und der Stadt in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag geregelt werden. Der Verwaltungsausschuss fasste dazu den Grundsatzbeschluss. Wichtig für die Politik in diesem Zusammenhang: „Es sind schon wieder Stimmen zu hören, die eine Verschleppung des Projektes durch Politik und Verwaltung kritisieren. Tatsächlich aber werden schnellstmöglich die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen“, erklärt CDU-Fraktionschef Hans-Ulrich Siegmund.



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